Stress- und Burnout

Foto: Dorothea Jacob/ Pixelio.de

Stellen Sie sich vor, Sie blicken in 10 oder 20 Jahren auf Ihr Leben voller Stress zurück. Wenn Sie dann im Nachhinein feststellen, dass Sie  „alles hätten anders machen müssen“, ist es zu spät. Darum tun Sie es jetzt! Ich glaube nicht, dass Sie dann sagen werden: „Hätte ich nur mehr Zeit im Büro verbracht.“

Im heutigen Beitrag habe ich Ihnen dazu einige Tipps des Autors Stephen Covey zusammengestellt.

 

Schaffen Sie sich mehrere Standbeine…

  • Sehen Sie Ihre private Beziehungszeit nicht als Rumpfzeit, die Ihnen bleibt, wenn Sie Ihr berufliches Arbeitspensum erledigt haben. Geben Sie Ihrer Familie und Ihren Kindern genauso Prioritäten, wie Sie das auch im Arbeitsbereich tun. Lassen Sie es nicht zu, dass Ihr Job zu sehr Ihr Familienleben bestimmt.

Planen Sie Ihre familiere Situation genauso wie Ihre berufliche…

  • Machen Sie sich selbst und anderen Ihre Prioritäten klar. Planen Sie gemeinsam mit Ihrer Familie den Alltag. Setzen Sie sich mindestens einmal wöchentlich mit Ihrer Familie zusammen und besprechen Sie anstehende Termine. Führen Sie für Ihre familieren Aktivitäten genauso einen Terminplaner wie für Ihre beruflichen Aktivitäten

Fixe Zeiträume festlegen

  • Bestimmen Sie als Familie einen bestimmten regelmäßigen Zeitrahmen, an dem alle verbindlich zusammenkommen und etwas gemeinsam unternehmen. Nutzen sie die ersten geminsamen Zusammenkünfte, um einen Aktivitätsplan zu erstellen. Überlegen Sie gemeinsam, was Sie am liebsten tun möchten und beugen Sie dadurch einem möglichen Burnout-Syndrom vor.

Exklusive Zeit

  • Ein Vater verbringt im Schnitt pro Tag 5 Minuten allein mit seinem Kind, bei einer Mutter sind es immerhin schon 20 Minuten. Unter Partnern sieht es nicht viel besser aus. Die durchschnittliche Redezeit beträgt gerade mal 8- 10 Minuten pro Tag. Eine besondere Möglichkeit der Zuwendung ist es, dem anderen einfach mal für 10 Minuten nur zuzuhören, ohne selbst einen Kommentar abzugeben. Gerade der Kontakt unter vier Augen schafft Nähe und positive Gefühle.

Früher aufstehen und sich mehr Zeit nehmen

  • Beginnen Sie den Tag in Ruhe und ohne Hektik. Die 15 Minuten, die Sie dafür früher aufstehen bedeuten ein Vielfaches an Lebensqualität. So brauchen Sie Ihr Kind vor der Schule oder dem Kindergarten nicht zu hetzen, können die Zeitung in Ruhe lesen und nicht nur rhetorisch danach fragen, wie Ihr Partner geschlafen hat.

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Veränderungen beginnen immer im Kopf

Sie werden schnell feststellen: Wenn Sie Ihre Familie als eigene Priorität anerkennen, finden sich viele neue Gemeinsamkeiten