Stressmanagement und Burnout-SyndromWas steuert ihre Motivation und Ihr Stress-Verhalten?

Auf der ganzen Welt wird über das Thema Motivation geredet. Viele glauben, dass man motiviert werden muss, um etwas in seinem Leben zu verändern. Das ist FALSCH!!! Wir Menschen sind immer motiviert – fragt sich nur für was. Mein Sohn kommt um 6:00 Uhr morgens nur mit Mühe aus dem Bett, wenn er zur Arbeit fährt. Weiß er dagegen, dass morgens um 4:30 Uhr der Bus zum Snowboarden abfährt, steht er schon hochmotiviert 1 Stunde vorher auf, um die Abfahrt ja nicht zu verpassen – und er ist selbstverständlich hellwach :-).

Der Begriff Motivation leitet sich von dem lateinischen “movere” ab, was soviel wie bewegen bedeutet und die Kraft beschreibt, die uns antreibt, bestimmte Dinge zu tun. Hätten wir diese Kraft nicht in uns, würde das zu vollständiger Unbeweglichkeit führen. Das heißt also, dass in jedem von uns Motivation steckt – wir müssen nur den Schlüssel finden, um diese Motivation zu aktivieren.

Das führt uns zu zwei wesentlichen Aspekten, wenn es um Veränderungsbereitschaft im Zusammenhang mit den Themen Stress und Burnout-Syndrom geht:

  • Das Lust-Prinzip – Hoffnung auf Erfolg
  • Das Pein- oder Frust-Prinzip – Furcht vor Mißerfolg

Wann immer wir im Leben aktiv werden, “tun” wir das entweder

  • um Spaß oder Freude zu gewinnen
  • um Frust und Pein abzuwenden,
  • oder um eine Kombination von beidem zu realisieren!

Wann immer wir im Leben untätig und inaktiv bleiben, tun wir das, weil das entweder

  • mehr Spaß und Freude bringt, als aktiv zu werden
  • weniger Pein bedeutet als aktiv zu werden,
  • oder eine Kombination von beidem vorliegt!

Die meisten Menschen bedienen ihr Motivationssystem absolut unprofessionell!

Sie konzentrieren sich auf die Pein, die Sie haben, wenn Sie aktiv werden und fokussieren sich gleichzeitig auf das Wohlgefühl, das sich einstellt, wenn Sie untätig bleiben und wundern sich dann auch noch, warum Sie es nicht schaffen sich zu verändern und aus dem Hamsterrad von Stressbelastung und Burnout-Gefährdung  auszusteigen!

LESEN SIE SICH DIESEN SATZ MEHRMALS DURCH UND MACHEN SIE SICH KLAR, WAS ER FÜR SIE BEDEUTET!

Konsequenz:
Wann immer Sie aktiv werden und zum Beispiel etwas in Richtung Stress-Reduktion tun wollen, fokussieren Sie sich auf:

1. Die negativen Auswirkungen, die sich ergeben, wenn Sie weiterhin nichts verändern!
2. Die positiven Auswirkungen, wenn Sie sich bewegen und endlich in die Gänge kommen!

Bild: B.Stolze_pixelio.de