Verhinderungsstrategie Nr. 1: Ich habe keine Zeit

Der Schatz der Schnecke…
Die Tiere beklagten sich, dass die Menschen ihnen immer wieder Dinge wegnähmen.

  • „Sie klauen meine Milch“ schimpfte die Kuh.
  • „Sie stehlen meine Eier“ jammerte die Henne.
  • „Sie nehmen mein Fleisch“ beschwerte sich das Schwein.

Schließlich meldete sich die Schnecke und sagte: „ Ich habe etwas, was die Menschen auch gerne hätten – aber sie können es mir nicht wegnehmen“.
„Und was ist das“ fragten die anderen Tiere ganz gespannt.

Die Antwort der Schnecke war kurz: „Ich habe Zeit“!

Haben Sie tatsächlich keine Zeit – oder sind Ihnen schlicht weg andere Dinge einfach wichtiger. Wir alle haben 24 Stunden am Tag zur Verfügung – was wir daraus machen liegt allein an unserer ganz persönlichen Zeitführung.
Oft liegt es nicht an der mangelnden Zeit sondern daran, dass wir aus dieser Aussage für uns einen klaren Nutzen ziehen.
Wenn wir „keine Zeit haben“ bedeutet das für uns zum Beispiel den Sekundärgewinn „Anerkennung durch Kollegen wegen übermäßiger Belastung“. Wenn Sie “keine Zeit” zum Laufen haben, ist der Sekundärgewinn das „alternative und bequeme Sofa“.

Der Sekundärgewinn ist also der Preis, den Sie für die Erreichung Ihrer Lebensqualität bezahlen – dafür ist eine Entscheidung notwendig, die Sie treffen können – nicht müssen.
Es gibt viele positive Aspekte, ein Ziel, das Sie sich gesetzt haben nicht zu erreichen. Deshalb ist eine der wichtigsten Fragen für Sie: Welche Annehmlichkeiten sind Sie bereit für eine Steigerung Ihrer Lebensqualität aufzugeben (bequemes Sofa..etc.)?
Sie werden auf Dauer nur dann Ihre Ziele erreichen, wenn Sie sich entscheiden Ihre Komfortzone zu verlassen und den erforderlichen Preis zu bezahlen. Solange Sie dazu nicht bereit sind, werden Sie immer wieder in die Stressfalle tappen.

Verhinderungsstrategie Nr. 2: Womit vergleichen Sie Ihre Leistungen?

Unsere Vergleichsmaßstäbe für unsere Leistungen setzen wir meist viel zu hoch an – und sorgen damit aus unserer Sichtweise garantiert für Misserfolg und damit für Stress.

Beispiel: Wer sich als Magier mit David Copperfield vergleicht, wird an seiner Vorführung keine Freude mehr haben und wer sich als Bodybuilder mit einem Monat Studioerfahrung mit Arnold Schwarzenegger vergleicht, wird nur noch frustriert sein.

  • Mit was oder wem vergleichen Sie sich?
  • Wie würde jemand anderer Ihre Leistung beurteilen?
  • Nehmen Sie Ihre Erfolge bewusst wahr oder sehen Sie nur Misserfolge?
  • Belohnen Sie sich regelmäßig für Ihre Erfolge?

Aufgabe:

Wo sehen Sie Ansatzpunkte etwas zu verändern?
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