Verhinderungsstrategie Nr. 3: Begrenzende Überzeugungen (stresserzeugende Glaubenssätze)

Viele Menschen haben begrenzende Überzeugungen zum Thema Stress und Stressbewältigung:

  • Nur wenn ich es selbst mache, ist es richtig gemacht…
  • Ich muss auf jeden Fall besser sein als die anderen…
  • Es ist wichtig, dass mich alle akzeptieren…
  • Man kann sich auf niemand verlassen …
  • Es gibt nichts schlimmeres, als Fehler zu machen…
  • Ich werde es nie schaffen, mich zu ändern…
  • Es ist wichtig, dass ich immer die volle Kontrolle habe…

Wenn einige dieser Überzeugungen Sie in Ihrem Leben begleiten, werden Sie auch mit dem Thema Stress immer wieder konfrontiert werden. Denn wer davon überzeugt ist, dass „man sich auf niemand verlassen kann“, wird immer alles selbst erledigen und niemandem vertrauen – was Sie automatisch in die Stressfalle treten lässt.

Zusätzlich werden Sie mit dieser Überzeugung Ihre Aufmerksamkeit unbewusst nur noch auf Informationen richten, die diese Überzeugung verstärken und damit Ihr Weltbild bestätigen. Glaubenssätze sind gelernte Programmierungen, Sie sind damit nicht auf die Welt gekommen. Das heißt, Ihre Überzeugungen haben rein subjektiven Charakter. Stellen Sie deshalb Ihre Glaubenssätze auf den Prüfstand und überprüfen Sie sie auf Ihre Nützlichkeit.

Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: Ob Du glaubst, dass Du etwas kannst oder glaubst es nicht zu können – Du hast immer recht!

Und Alexander Christiani schreibt in seinem Buch „Weck den Sieger in Dir“

„Die wichtigsten 15 Zentimeter in Ihrem Leben sind die 15 Zentimeter zwischen Ihrem linken und rechten Ohr“!

Hier entscheidet sich ob Sie sich weiterhin einem Glaubenssatz wie:

“nur wenn ich alles selbst mache, ist es richtig gemacht”

kritiklos unterwerfen, weil Sie das irgendwann einmal gelernt haben – oder ob Sie diese Aussage bewusst auf ihren Wahrheitsgehalt hinterfragen und reflektieren. Denn dann könnten Sie zum Beispiel zu einer neuen Erkenntnis gelangen, die da vielleicht heißt:

„auch andere Menschen können meinen Ansprüchen genügen“!

Und schon wäre das Thema Stress im Bereich delegieren für Sie keiner Einschränkung mehr unterlegen!

Aufgabe:

Sammeln Sie solche typischen stressauslösenden Aussagen, die man Ihnen in Ihrer Entwicklung vermittelt hat.

Hier noch zwei Beispiele:

  • Es ist wichtig immer Rücksicht zu nehmen (Betonung liegt auf immer)
  • Eine Lösung muss immer perfekt sein
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