Haben Sie auch schon mal den Spruch gehört: “Mach dir darüber mal keine Gedanken”. Dahinter steckt der gutgemeinte Ratschlag, sich nicht zuviel mit negativem Denken zu belasten. Denn mit unseren Gedanken beeinflussen wir unsere Stimmung und damit die Symptome von Stress.

Wenn Sie ständig darüber nachdenken, was alles schiefgehen könnte, wenn Sie etwas Neues ausprobieren, löst das in Ihnen sicher andere Symptome von Stress aus, als wenn Sie darüber nachdenken, welche Chancen und Möglichkeiten sich Ihnen durch ihr Handeln in Zukunft bieten werden.

Vielleicht ist Ihnen ja schon aufgefallen, dass in Ihrem Kopf häufiger die negativen Gedanken dominieren und Sie eher weniger positive Gedanken haben.
Es ist also für unsere Stressbelastung von entscheidender Bedeutung, mit welchen Gedanken wir uns beschäftigen. Von Paracelsus stammt der Spruch: “Die Dosis macht, ob ein Ding Gift ist oder nicht” – und das gilt genauso für unsere Gedanken. Überwiegt in uns eine destruktive Denkweise, so ziehen wir uns damit selbst immer tiefer in den Strudel des Negativen.

Im folgenden einige Beispiele für destruktive Denkstrategien, die Symptome bei Stress fördern:

  • Immer muss mir so etwas passieren…
  • Das schaffe ich nie…
  • Der will mich doch nur fertigmachen…
  • Das war klar, wenn einer Pech hat, dann ich…
  • Schon wieder nicht fertiggeworden…
  • Am liebsten würde ich alles hinschmeißen…
  • Die wollen mich fertigmachen…

Wenn Sie sich ständig mit solchen Gedanken beschäftigen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß Sie Ihre Stress Symptome steigern – und das hat mit niemand anderem zu tun, als mit Ihnen selbst. Von dem griechischen Philosophen Epiktet stammt sinngemäß die Aussage:

“Die Qualität meiner Gedanken, bestimmt die Qualität meines Lebens!”

Einige Beispiele für konstruktive, erfolgsfördernde Gedanken, die zum Abbau von Stress Symptomen beitragen:

  • So, das hat hervorragend funktioniert….
  • Das habe ich gut hinbekommen…
  • Alles halb so wild…
  • Auf die kann ich mich verlassen…
  • Das war ja um einiges leichter, als ich dachte…
  • Ich werde immer besser…
  • Was solls, jedem unterläuft mal ein Fehler…
  • Gut dass ich diesen Fehler jetzt gemacht habe, wieder was dazugelernt…

Jetzt sagen Sie sich bestimmt, das ist ja alles richtig – doch wie schaffe ich es meine Gedanken “umzupolen”?

Die Antwort darauf erhalten Sie im nächsten Post….

Ich freue mich auf Ihre Kommentare…