Zwei einfache Übungen zum Stressabbau
1. Atemübung

Zählen Sie bis 4 und atmen Sie durch die Nase tief in den Bauch hinein. in Halten Sie kurz die Luft an und atmen Sie dann durch die Nasealles aus, was Sie an Luft herausbringen können. Nach einigen weiteren Atemzügen werden Sie spüren, wie Sie innerlich ruhiger werden und der Stress abnimmt.
Setzen Sie diese Übung ein, so oft Sie die Möglichkeit dazu haben – in einem Meeting, der Straßenbahn, auf der Autofahrt an einer Ampel, an der Sie gerade stehen oder wenn Sie sich im Stau befinden…

2. Stressbewältigung durch aufrechtes Stehen und Sitzen

In Stress-Situationen wirkt ein alter Schutz-Mechanismus in uns: Immer wenn wir uns „gefährdet sehen“ ziehen wir unbewußt die Schultern hoch und kippen etwas nach vorne. Das ist ein uralter Reflex aus dem Stammhirn. Denn in früheren Zeiten war es enorm wichtig, dem Angreifenden so wenig Nackenfläche wie möglich zu bieten. Durch das Hochziehen der Schultern schützten wir so unsere gefährdetste Körperregion. Durch dieses Hochziehen der Schultern atmen wir nur noch kurz und flach und vermindern damit massiv die Sauerstoffzufuhr.

Jedesmal, wenn Sie sich aufrecht hinstellen und verbessern Sie automatisch Ihre Atmung und damit auch die
Sauerstoffversorgung ihres Körpers. Und je mehr Sauerstoff Sie Ihrem Körper zur Verfügung stellen, umso weniger Schlackenstoffe sammeln sich im Körper an und umso weniger neigen Sie zu Muskelverspannungen, einem klassischen Symptom von Stress.