Massnahmen zur kurzfristigen Stressreduzierung bewirken  in der Regel eine momentane Verbesserung der aktuellen Befindlichkeit. Sie sollten dann zum Tragen kommen, wenn die Ursachen für die aktuelle Stress-Situation nicht abgestellt werden können. Das Ziel dieser kurzfristigen Massnahmen ist es, das Erregungsniveau abzubauen und damit wieder in ruhigeres Fahrwasser zu gelangen.

Zu den kurzfristigen Methoden gehören…

  • Abreaktion
  • Selbstgesprächsregulation
  • Lenkung der Wahrnehmung
  • Spontane Entspannung

Die Abreaktion

Durch das körperliche Abreagieren von Stresszuständen nutzt man eine Möglichkeit, die im Körper schon vorprogrammiert ist. Sport in jeder Form ist dazu ein ideales Mittel. Dahinter steht der in unserem Stammhirn einprogrammierte Flucht – oder Kampfreflex, der schon zu allen Zeiten das Überleben gesichert hat.

Die Selbstgesprächsregulation

Ein Großteil unseres Stresses entsteht durch die gedankliche Bewertung verschiedenster Situationen. Je nach unserer Bewertung empfinden wir eine Situation als bedrohlich oder als eher leicht zu händeln. Sehr gut wird diese Systematik unter dem Begriff RET (Rational emotive Therapie) erklärt. Danach nehmen wir eine Situation wahr, bewerten diese aufgrund unserer Erfahrungen und lösen damit in uns bestimmte Gefühle und Verhalten aus. Das Ziel der Selbstgesprächsregulation ist es, negative innere Dialoge zu erkennen und diese in konstruktive Dialoge umzuwandeln. Die RET ist für mich eine besten Möglichkeiten, seine meist unbewusst ablaufenden inneren Dialoge bewusst und damit veränderbar zu machen.

Im nächsten Post mehr zu den Themen Wahrnehmungslenkung und Spontane Entspannung

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