Dr. med. Eckart von Hirschhausen hat in seinem Buch: “Mein Glück kommt selten allein” eine kleine Übung beschrieben, die ich wärmstens als Mittel zum Stress-Abbau empfehlen kann.
Er nennt diese Übung “Rote-Kringel-Übung” und ich gebe Sie hier im Wortlaut wieder:
1. Machen Sie Ihr Adressbuch auf, notfalls auch in Gedanken. Wer sind Ihre besten Freunde? Mit wem können Sie gemeinsam lachen, weinen und auch schweigen?
2. Machen Sie einen roten Kringel um diese Namen. Wenn Sie unsicher sind, wer einen Kringel verdient hat, stellen Sie sich vor, Sie würden dort anrufen. Würde Ihnen auch der Anrufbeantworter reichen? Dann haben Sie schnell Klarheit….
3. Diese roten Kringel sind Ihre Glücksbringer und Schätze. Wie oft treffen Sie diese Menschen? Wieviel Zeit verbringen Sie mit diesen Menschen? Oft sind es genau diejenigen, die einem verzeihen, wenn man kurzfristig ein Treffen absagt oder verschiebt. Deshalb trifft man so oft die anderen aus dem Adressbuch – die ohne rote Kringel, bei denen sich das Absagen lohnen würde, aber wir uns nicht trauen, es zu tun.
Und denken Sie daran: Es gibt Naturtalente, die verbreiten gute Laune, egal, wo sie hinkommen. Und es gibt Naturtalente, die verbreiten gut Laune, egal wo Sie weggehen…
“Ein Freund ist einer, der Dich mag, obwohl er Dich kennt!”
Ich freue mich auf Ihren Kommentare…
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In dieser und den folgenden Posts geht es darum, welche Strategien wir Menschen anwenden, um nicht handeln zu müssen. Diese Verhinderungsstrategien sind uns in der Regel nicht bewusst. Trotzdem schränken Sie uns in unseren Wahlmöglichkeiten massiv ein, vor allen Dingen, wenn es um Themen wie Stressbewältigung, Burnoutvermeidung und Gesundheitsmanagement geht! In vielen Büchern und Seminaren werden immer wieder neue Erfolgsstrategien verkauft.
Wir buchen ein Seminar nach dem anderen, das Bücherregal ist gespickt mit Theorien und Ideen – doch nach kurzer Zeit ist die Begeisterung verflogen und alles läuft so weiter wie bisher.
Und wir stellen fest: Bei mir funktioniert das mit der Veränderungsbereitschaft und der Eigenverantwortung sowieso nicht!
Dabei hören sich die Erfolgsrezepte so einfach an:
Warum funktioniert es in vielen Fällen nicht? Es gibt da etwas in uns, das uns unbewusst daran hindert solche Dinge konkret umzusetzen…
Nur – warum setzen wir all diese Erkenntnisse in den wenigsten Fällen um?
GELERNT HABEN WIR ERST DANN,
WENN WIR UNSER VERHALTEN VERÄNDERT HABEN!!!
Wir wissen genau was unseren Stress reduzieren würde – warum tun wir dann nichts? Was hindert uns daran, das Richtige zu tun?
Was haben Sie sich schon alles vorgenommen? Und was haben Sie davon umgesetzt?
Vielleicht kennen Sie das Gedicht von Frank Bettger, das diesen Sachverhalt sehr klar darstellt:
SIEG
Wie oft schon hörte ich Dich sagen
Du würdest große Dinge wagen
Wann glaubst Du kommt der große Tag
Da endet alle Müh und Plag
Da Du zu großen Taten schreitest
Und Du dann selbst Dein Schicksal leitest
Und wieder war ein Jahr vorbei
Doch nie warst Du mein Freund dabei
Wenn’s galt nun endlich zuzugreifen
Damit auch Deine Früchte reifen
Woran es liegt, erklär es nur
Du hattest Pech, ach keine Spur
Wie immer einzig und allein
Lag’s nur an Dir an Dir allein
Sieh nur auf Deine Hände bloß
Sie liegen schlaff in Deinem Schoß
Statt endlich, endlich doch zu handeln
und Dinge bei Dir umzuwandeln…
Alle Stressbewältigungsstrategien nützen Ihnen nichts, wenn Sie nicht Ihre persönlichen Verhinderungsprogramme kennen und ausschalten.
In den nächsten Posts werden Sie die einzelnen Verhinderungsstrategien kennen lernen
Ich habe ein neues Video zu diesem interessanten Thema erstellt und auf Youtube veröffentlicht. Es geht in diesem Video um eine Stressbewältigungs-Strategie aus der Verhaltenspsychologie.
Diese Stressbewältigungs-Strategie heißt: Das A-B-C der Gedanken und Gefühle.
Dabei steht das…
Die genaue Erklärung ist im Video enthalten…
Viel Spass beim Anschauen
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Stress ist nicht nur negativ, sondern hat auch eine ganze Anzahl an positven Aspekten, die in unserer Gesellschaft nicht mehr wahrgenommen. Sehen Sie sich dazu das folgende Video an (Teil 1)
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Zwei einfache Übungen zum Stressabbau
1. Atemübung
Zählen Sie bis 4 und atmen Sie durch die Nase tief in den Bauch hinein. in Halten Sie kurz die Luft an und atmen Sie dann durch die Nasealles aus, was Sie an Luft herausbringen können. Nach einigen weiteren Atemzügen werden Sie spüren, wie Sie innerlich ruhiger werden und der Stress abnimmt.
Setzen Sie diese Übung ein, so oft Sie die Möglichkeit dazu haben – in einem Meeting, der Straßenbahn, auf der Autofahrt an einer Ampel, an der Sie gerade stehen oder wenn Sie sich im Stau befinden…
2. Stressbewältigung durch aufrechtes Stehen und Sitzen
In Stress-Situationen wirkt ein alter Schutz-Mechanismus in uns: Immer wenn wir uns “gefährdet sehen” ziehen wir unbewußt die Schultern hoch und kippen etwas nach vorne. Das ist ein uralter Reflex aus dem Stammhirn. Denn in früheren Zeiten war es enorm wichtig, dem Angreifenden so wenig Nackenfläche wie möglich zu bieten. Durch das Hochziehen der Schultern schützten wir so unsere gefährdetste Körperregion. Durch dieses Hochziehen der Schultern atmen wir nur noch kurz und flach und vermindern damit massiv die Sauerstoffzufuhr.
Jedesmal, wenn Sie sich aufrecht hinstellen und verbessern Sie automatisch Ihre Atmung und damit auch die
Sauerstoffversorgung ihres Körpers. Und je mehr Sauerstoff Sie Ihrem Körper zur Verfügung stellen, umso weniger Schlackenstoffe sammeln sich im Körper an und umso weniger neigen Sie zu Muskelverspannungen, einem klassischen Symptom von Stress.