Eine bestimmte Leistungsanforderung kann bei der betroffenen Person eine Stressreaktion hervorrufen, die längerfristig eindeutige gesundheitliche Störungen auslösen kann.
Allerdings handelt es sich dabei keineswegs um eine reflexartig ablaufende Reaktion, denn sonst würden nicht verschiedene Menschen auf dieselbe Anforderung sehr unterschiedlich reagieren.
Was den einen auf 180 bringt lässt den anderen total cool. Wo der eine massive Ängste vor dem Versagen in dieser Situation entwickelt, reagiert der Andere mit einem: “Jetzt erst recht”!
Das heißt also, ob wir eine Anforderung als Stress empfinden, hängt zu allererst von der jeweiligen subjektiven Bewertung ab. Die innere Stellungnahme (innerer Dialog) hat einen gewaltigen Einfluss darauf, ob und wie stark die neuronale Stressreaktion in unserem Körper ausfällt.
Die oben genannten Bewertungen erfolgen immer auf der Basis persönlicher Wertvorstellungen (z.B.: …die Menschen haben sich gefälligst so zu verhalten, wie ich das gerne hätte).
Des weiteren ist für das Auslösen einer Stressreaktion neben der Soll-Ist-Differenz die Einschätzung über die eigenen Möglichkeiten entscheidend.
Kann ich auf die Situation aus meiner Sicht Einfluss nehmen oder stehe ich ihr hilflos gegenüber?
Hier kommen auch so grundsätzliche Einstellungen zum Tragen wie…
Solche Grundhaltungen sorgen dann besonders in Stress-Situationen für ein Gefühl absoluter Hilflosigkeit und verstärken die Auswirkungen insgesamt.
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Der Vergangenheit – der Gegenwart – und der Zukunft!
Je nachdem, mit was wir uns gerade beschäftigen, haben wir das Gefühl, die Zeit vergeht wie im Flug oder sie zieht sich quälend langsam dahin.
Wenn uns etwas brennend interessiert, verfliegt die Zeit regelrecht, müssen wir uns dagegen mit etwas beschäftigen, dass uns unangenehm ist, dauert es scheinbar ewig.
Auch das Alter spielt eine entscheidende Rolle bei der Zeitwahrnehmung. Kinder haben ganz selten das Gefühl zu wenig Zeit zu haben – sie verlieren sich im Spiel und glauben dann alle Zeit der Welt zu haben.
Je älter wir jedoch werden, umso mehr wird uns bewusst, dass uns immer weniger Zeit zur Verfügung steht. Als Konsequenz packen wir immer noch mehr in die zur Verfügung stehende Zeit – und unterliegen dem Trugschluss, diese damit so effizient wie möglich zu nutzen.
Je mehr wir allerdings in diesen Zeitrahmen hineinpacken, umso mehr haben wir wieder das Gefühl, zu wenig Zeit zu haben.
Wenn Sie das Gefühl von “Zeit haben” genießen wollen, dann empfehle ich Ihnen, ganz gezielt weniger in die zur Verfügung stehende Zeit packen, umso zumindest subjektiv “mehr Zeit” zu haben und damit dem Zeitdruck zu entgehen.
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Immer wenn es darum geht in unserem Leben etwas zu verändern, reagieren wir auf eine bestimmte Art und Weise. Und je dramatischer diese Veränderungen sind, umso stärker ausgeprägt sind diese Stadien.
Die Stadien stammen ursprünglich von der Autorin Frau Kübler-Ross, die diese Veränderungs-Stadien bei krebskranken Menschen beobachtet und festgehalten hat. Sie lassen sich auf viele Bereiche übertragen, angefangen von Veränderungen in Unternehmen bis hin zu persönlichen Veränderungen. Gerade in Stress- und Burnout-Situationen sind in der Regel wichtige Veränderungsprozesse notwendig.
1. Am Anfang kommt es zum Schock oder Kaltstart
„Ich kann nicht glauben, dass ich das Burnoutsyndrom habe! Das darf doch wohl nicht wahr sein!“
In der Schockphase werden wir mit Dingen konfrontiert, deren Sinn wir im Moment nicht einsehen. Wir haben uns mit der bisherigen Situation arrangiert. Jetzt sollen wir plötzlich raus aus der Komfortzone – das macht Angst und führt als natürliche Reaktion zu spontaner Abwehr. Angst ist massiver Stress, der in unserem Gehirn eine verstandesmäßige Blockade auslöst, in der wir nur noch mit Kampf oder Flucht reagieren können.
Immer wenn eine neue Situation auftaucht, die unsere bisherige Strategie in Frage stellt, werden wir unsicher und haben das Gefühl die Kontrolle über die Situation zu verlieren. Dahinter steckt die Urangst, das Gesetz des Handelns könnte uns aus der Hand gleiten.
2. Im zweiten Schritt reagieren wir mit einem Sturm der Emotionen nach dem Motto…
„Verdammt das muß doch irgendwie zu machen sein, dass das auch so wie bisher weitergeht!“
In dieser zweiten Phase erhöhen wir unseren Energieeinsatz, um die Stress-Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen. Dabei reagieren wir oft ziemlich irrational: Wir machen zum Beispiel einfach so weiter wie bisher und hoffen, dass es keiner merkt – obwohl wir innerlich sehr genau wissen, dass unser Verhalten in die Sackgasse führt!
Zum Beispiel verweigern wir bewußt die Beschäftigung mit überlebensnotwendigen Strategien. Das kann sich auch so äußern, dass wir alle Verantwortung für uns selbst nach extern verlagern => mach du mich wieder gesund und hilf mir aus meiner Stress-Situation!
3. Danach wechseln wir in die Phase der analytischen Akzeptanz
Vom Kopf her haben wir verstanden, dass wir auf diese Art und Weise nicht weiterkommen, jedoch vom Gefühl her noch längst nicht akzeptiert. In dieser Phase sind wir immer noch nicht wirklich für eine Veränderung bereit. Denn erst wenn der Bauch zustimmt, schwenken wir um und verändern etwas in unserem Stress-Verhalten!
4. Dazu brauchen wir die Phase des Trauerns, des Schmerzes und des Abschiednehmens von unserem bisherigen Verhalten
In diesem letzten Aufbäumen – „Früher als ich solche Stress-Situationen noch gemeistert habe, das waren noch Zeiten!“ – setzen wir uns auch gefühlsmäßig mit der neuen Situation auseinander. Irgendwie sehen wir jetzt ein, dass es so nicht weitergehen kann. Diese emotionale Erkenntnis ist wichtig, damit wir es schaffen neue Ideen zu entwickeln und neue Wege zu gehen, um aus der Stress-Falle auszusteigen.
In dieser Phase testen wir die Veränderungen und probieren neues Verhalten aus!
5. Und wechseln schließlich in die Phase der logischen und emotionalen Akzeptanz
„Na ja, so läuft es eigentlich auch ganz gut!“
Die Veränderungen sind akzeptiert und werden im Alltag gelebt. Wir haben jetzt neue Strategien entwickelt und sind in der Lage, sie in der neuen Situation einzusetzen!
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Übung zum Thema Selbsttäuschung
Sendet uns der Körper Warnsignale, so ist das wie eine rote Karte beim Fußballspiel. Der Körper signalisiert uns damit: “Hilfe, ändere etwas, so kann ich nicht weitermachen.” Anstatt wie gewohnt diese Warnsignale symptomatisch mit Medikamenten zu unterdrücken, wäre es viel sinnvoller, sie bewußt wahrzunehmen und darauf mit entsprechender Veränderungsbereitschaft zu reagieren. Dazu brauchen Sie nur aufmerksam auf Ihren Körper zu hören. Die folgende Übung eignet sich besonders dafür.
Übung:
Nehmen Sie ein DIN A4-Blatt quer und legen Sie eine Tabelle mit folgenden Werten an:





| Wahrgenommene Symptome? |
Wann bemerkt? | Bei welcher Tätigkeit? | Was hat geholfen? | |
| 1. | ||||
| 2. | ||||
| 3. | ||||
| 4. | ||||
| 5. | ||||
| 6. | ||||
| 7. | ||||
| 8. | ||||
| 9. |
Tragen Sie in diese Tabelle ein, welche Symptome in welchen Situationen aufgetreten sind, bei welchen Tätigkeiten und was Ihnen geholfen hat die Symptome zu lindern, ohne dass Sie Medikamente oder ähnliches eingeworfen haben.
Wenn Sie das einige Tage durchführen, erhalten Sie eine gute Übersicht über die Reaktionen Ihres Körpers und können ziemlich genau analysieren, wie sich Belastungen auf Ihren Körper und Ihre Psyche auswirken. Belastungen, die deutliche Warnzeichen in Richtung Burnout weisen können.
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Gehören Sie auch zu den Menschen, die ständig das Gefühl haben, etwas tun zu “müssen”? Menschen, die sich ständig in der Position sehen, etwas tun zu müssen, fühlen sich in der Regel hilflos und anderen Menschen, Situationen oder den Umständen ausgeliefert.
Es ist diese chronische Überfoderung, die uns krank macht und zum Burnoutsyndrom führt, denn Stress entsteht sehr oft aus diesem Gefühl der Hilflosigkeit. Die innere Überzeugung, keine Kontrolle über sein Leben zu besitzen, löst automatisch eine Alarmreaktion im Körper und damit Stress aus.
Forschungsergebnisse haben ohne Einschränkung bestätigt, daß sich widerstandsfähige Menschen (mit einem hohen Resilienz-Faktor) nicht als Opfer sehen, sondern bereit sind für Ihr Leben und die daraus resultierenden Umstände die Verantwortung zu übernehmen.
Natürlich haben wir unser Schicksal nicht vollkommen selbst in der Hand, und selbstverständlich gibt es echte Schicksalsschläge, auf einen großen Teil unseres Leben haben wir jedoch selbst Einfluß. Es liegt an Ihnen, sich mit den Herausforderungen des Lebens zu arrangieren und sich darauf zu konzentrieren, wie Sie mit diesen Herausforderungen umgehen können. Jammern, resignieren, oder ärgern haben mit Sicherheit die geringste Erfolgsquote. Es ist wie bei einem Segelboot – entscheidend ist nicht der Wind, sondern wie der Kapitän die Segel setzt.
Mit den folgenden fünf Fragen gelingt Ihnen vielleicht ein Perspektivenwechsel:
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Morgens beim Frühstück stößt Sie Ihre kleine Tochter und Sie verschütten den Kaffee auf Ihren Anzug (Stress-Situation Nr.1), dann verpassen Sie auch noch die S-Bahn (Stress-Situation Nr.2), und im Büro angekommen stellen Sie fest, dass die Festplatte beim hochfahren versagt und Sie ausgerechnet gestern keine Datensicherung gemacht hatten – die Arbeit des ganzen gestrigen Tages also umsonst gewesen ist (Stress-Situation Nr.3),
Spätestens jetzt geht Ihnen durch den Kopf: „Das ist heute auch nicht mein Tag“!
Wenn es morgens schon so beginnt, läuft es häufig den restlichen Tag auch nicht unbedingt besser und den Abend kann man dann sowieso vergessen, da einem nur diese ganzen Stress-Situationen durch den Kopf gehen.
Sie kennen das sicherlich, wenn Sie 20 Kundengespräche hatten und zwei davon sind schlecht gelaufen, die 18 anderen jedoch sehr positiv – über was reflektieren Sie am Abend? Sicher nicht über die positiven Gespräche – nein, die negativen stehen im Mittelpunkt Ihres Denkens.
Was gibt Ihnen Energie? Die Beschäftigung mit den 2 negativen Gesprächen oder die Reflektion der 18 positiven Gespräche?
Um zumindest den Abend noch zu retten, sollten Sie ein entsprechendes Kontrastprogramm starten.
Setzen Sie den ganzen Negativerfahrungen einen Kontrapunkt entgegen und erstellen Sie eine positive Tagesrückschau. Reflektieren Sie Ihren Tagesablauf und nehmen Sie mit der folgenden Übung bewusst die vielen positiven Kleinigkeiten und Selbstverständlichkeiten wahr, die es auch an solchen Stress-Tagen gibt.
Erstellen Sie mit den folgenden Fragen eine zusätzliche positive Tagesbilanz:
Halten Sie Ihre Antworten jeden Abend stichwortartig schriftlich fest. Dadurch kommen Sie innerlich mehr zur Ruhe. Das „gedankliche Nachbearbeiten“ unangenehmer Stress-Erlebnisse verkürzt sich dadurch deutlich.
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Ein Ballon, der aufsteigen will, muss Ballast abwerfen…
Wir haben alle gleich viel Zeit exakt 24 Stunden am Tag, keine Sekunde mehr und keine Sekunde weniger – das ist übrigens die einzige Gerechtigkeit auf dieser Welt. Wie viel dieser wertvollen Zeit vergeuden Sie mit belanglosen Nebensächlichkeiten. Wie viel Zeit verbringen Sie mit Menschen, die Ihnen im Grunde nichts bedeuten? Wem alles gestatten Sie Ihre wertvolle Zeit in Anspruch zu nehmen, obwohl Sie dabei jedes mal ein ungutes Gefühl und Stress haben?
Trennen Sie sich von Menschen, Dingen und Zielen, die Ihnen nichts bringen, die Ihnen Energie abziehen und Sie Ihrer wertvollen Zeit berauben.
Ausgeglichen sein kann viele Gesichter haben…
Aktivität und Faul sein, Partnerschaft/Familie und die Arbeit, Anspannung und Entspannung, Freizeit und Beruf müssen nicht zwangsläufig Gegensätze sein. Sie können diese Dinge einfach auch als die zwei Seiten einer Medaille sehen. Alles hat seinen Sinn und alles ist wichtig.
Balance hat allerdings seinen Preis…
Balance zu finden bedeutet nicht einfach Ihren beruflichen und privaten Alltag terminlich unter einen Hut zu bringen. Es geht nicht darum, die Zeit möglichst optimal zu organisieren und möglichst perfekt auszunutzen, es geht darum mehr Lebensqualität zu erreichen. Das bedeutet für Sie, sich Gedanken darüber zu machen, was Lebensqualität für Sie ganz persönlich bedeutet. Denn wenn Sie keine klare Vorstellung von Lebensqualität haben, brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn Sie es nicht erreichen.
Denn: Wer nicht weiß, wohin er will, braucht sich nicht zu wundern, wenn er ganz woanders ankommt.
Sehen Sie das Ganze als Prozess – Lebensqualität und Ausgeglichenheit mit erträglichem Stress erreichen Sie nicht von Heute auf Morgen. Finden Sie die wirklich wichtigen Dinge in Ihrem Leben und geben Sie sich die Chance, diese Dinge zu realisieren.
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Stress-denker oder Lösungs-denker
Nach bisherigen Erkenntnissen, ist unser Denken auch in Stress-Situationen nichts anderes als ein ständiges internes Frage- und Antwortspiel. Das bedeutet, ihre Antworten werden gerade auch in Stress – Situationen nur so gut sein, wie die Fragen, die Sie sich selbst und anderen stellen.
Dazu eine kurze Geschichte:
Ein junger Mönch geht zu seinem Abt und fragt: „Vater, darf ich beim Beten rauchen“? Der Abt antwortet ihm: „Bei einer heiligen Handlung wie dem Beten ist Rauchen grundsätzlich verboten“! Der junge Mönch gibt sich damit zufrieden und geht in den Klostergarten um zu beten. Dort trifft er auf einen alten Mönch, der Pfeife rauchend mit dem Gebetbuch durch den Garten spaziert und meditiert.
Er geht zu dem Alten und sagt zu ihm: „Ich finde es nicht in Ordnung, dass du hier beim Beten rauchst. Ich habe gerade den Abt gefragt und mir hat er es verboten“ !
Der Alte lächelt ihn an und antwortet: „Ich habe den Abt gefragt, ob ich beim Rauchen beten darf und das hat er mir erlaubt“!
Darf ich beim Beten rauchen – oder darf ich beim Rauchen beten? Die Art und Weise der Fragen bestimmt immer die Art und Weise der Antworten – sowohl extern als auch intern!
Wenn Sie den Menschen in Ihrer Umgebung – also extern – die falschen Fragen stellen (magst Du das….…für mich tun?), dann bekommen Sie über die Antwort direktes Feedback, ob die Frage konstruktiv war (zu dem Ergebnis geführt hat, welches Sie erwarteten oder nicht).
Genauso wie wir extern Fragen an andere stellen, stellen wir uns auch intern selbst ständig bestimmte Fragen.
Vielleicht gehen Ihnen auch immer wieder ähnliche Fragen durch den Kopf?
• Warum passiert das immer mir?
• Warum komme ich mit meiner Zeit nicht klar?
• Warum werde ich nie mit meiner Arbeit fertig?
• Warum sind die Kids nur so unzuverlässig?
• Warum schaffe ich es einfach nicht, mir mehr Zeit für mich zu nehmen?
Warum-Fragen sind vergangenheitsorientiert, suchen nach Schuldigen und wälzen damit die Verantwortung auf andere ab. Machen Sie sich bewusst, dass ihr Gehirn keine unbeantworteten Fragen akzeptiert – es sucht immer nach Antworten. Wenn Sie sich selbst ständig unpräzise, problemorientierte Fragen stellen, wird es ihnen die dazu passenden problemorientierten Antworten liefern. In der Regel sind das dann eben Schuldzuweisungen und Entschuldigungen. Damit gehen Sie in die Opferrolle – nach dem Motto: Schuld sind immer die anderen – an mir liegt es nicht.
Stellen Sie sich dagegen lösungsorientierte Fragen, wird Ihnen Ihr Gehirn konstruktive Antworten anbieten. Allerdings sollten Sie dann auch bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.
Ein Beispiel zum problemorientierten Fragen:
• Warum unterstützt mich mein Partner nie bei der Hausarbeit?
Diese Frage führt Sie in keinster Weise zu einer Lösung. Ihr Gehirn liefert Ihnen damit alle nur möglichen Gründe, warum es nicht so ist, bzw. nicht so geht. Anstatt nach Gründen zu suchen, warum es nicht geht,
könnten Sie sich folgende lösungsorientierte Fragen stellen:
• Wie bringe ich meinem Partner bei, einen Teil der Arbeit zu übernehmen?
• Wie packe ich das am besten an?
• Für welche Bereiche könnte ich ihn noch am ehesten motivieren?
Wie-Fragen sind immer zukunftsorientiert und suchen generell nach Lösungsansätzen.
Machen Sie sich eines ganz klar bewusst!
Sie entscheiden in ihrem Kopf über den Blickwinkel, mit dem Sie die Welt betrachten und über die internen Fragen, die Sie entweder aufbauen oder deprimieren und Stress auslösen. Mit Ihrem ihrem inneren Dialog entscheiden sie über Stress und Burnout. Selbstverständlich wirken äußere Bedingungen auf uns ein – nur – es gibt Tausende von Wahlmöglichkeiten die Situationen des Lebens zu bewerten und damit ohne Stress seine Lebenszeit zu managen.
Aufgabe:
Schreiben Sie bitte mindestens 5 problemorientierte Fragen auf, die Ihnen immer wieder durch den Kopf gehen.
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Formulieren Sie zu jeder dieser problemorientierten Fragen mindestens 2 mögliche lösungsorientierte Fragen, wie im oben angeführten Beispiel und verändern Sie damit eine Ihrer Stress – Verhaltensmuster:
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Wenn wir am Tag 20 Situationen erlebt haben und eine davon war so richtig bescheiden – an welche erinnern wir uns, wenn wir am Abend gefragt werden, wie der Tag gelaufen ist? An die 19 konstruktiven Erlebnisse oder an das eine Gespräch welches Stress bedeutete und bescheiden lief?
Wenn Sie so wie 95% der Menschen reagieren, dann ist es diese negative Stress-Situation.
Wir tendieren dazu unseren Fokus auf die Situationen zu richten, die uns nach unten ziehen, statt uns mit den Gegegebenheiten zu beschäftigen, die konstruktiv und positiv verlaufen sind. Mit dieser Haltung produzieren Sie sich selbst massiven Stress. Machen Sie sich eines bewusst: Es zwingt Sie niemand auf der Welt, sich genau auf diese Situation zu fokussieren. Es bringt überhaupt nichts, sich auch noch im Nachhinein über eine solche Stress.Situation zu ärgern, sich damit auch noch den Abend zu vermiesen und langfristig das Burnout-Syndrom zu forcieren.
Aufgabe:
Schreiben Sie ein Erfolgsjournal. Stellen Sie sich jeden Abend die unten aufgeführten Fragen und notieren Sie mindestens 3-5 Erfolgserlebnisse. Besorgen Sie sich jetzt gleich ein schönes, in Leder gebundenes Buch und machen Sie es zu Ihrem persönlichen Erfolgstagebuch! Sie lernen dadurch, Ihren Fokus verstärkt auf die positiven Dinge des Lebens zu richten.
Stellen Sie sich jeden Abend folgende Fragen:
• Was habe ich heute gut gemacht?
• Worauf bin ich heute stolz?
• Was durfte ich heute lernen?
• Worüber habe ich mich von Herzen gefreut?
• Welche Menschen habe ich heute bereichert?
Einige Beispiele für Ihr Erfolgstagebuch…
• Gutes Gespräch mit meinem Sohn geführt.
• Zeit genommen für Sauna und Massage.
• Trotz strömendem Regen 45 Minuten gelaufen.
• Beim Segeln neue Manöver gelernt.
• Schreibtisch leer gearbeitet.
• Meiner Frau einfach so Rosen mitgebracht.
Starten Sie noch HEUTE mit Ihrem Erfolgstagebuch – denn wenn nicht jetzt, wann dann?
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Viele Menschen haben begrenzende Überzeugungen zum Thema Stress und Stressbewältigung:
Wenn einige dieser Überzeugungen Sie in Ihrem Leben begleiten, werden Sie auch mit dem Thema Stress immer wieder konfrontiert werden. Denn wer davon überzeugt ist, dass „man sich auf niemand verlassen kann“, wird immer alles selbst erledigen und niemandem vertrauen – was Sie automatisch in die Stressfalle treten lässt.
Zusätzlich werden Sie mit dieser Überzeugung Ihre Aufmerksamkeit unbewusst nur noch auf Informationen richten, die diese Überzeugung verstärken und damit Ihr Weltbild bestätigen. Glaubenssätze sind gelernte Programmierungen, Sie sind damit nicht auf die Welt gekommen. Das heißt, Ihre Überzeugungen haben rein subjektiven Charakter. Stellen Sie deshalb Ihre Glaubenssätze auf den Prüfstand und überprüfen Sie sie auf Ihre Nützlichkeit.
Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: Ob Du glaubst, dass Du etwas kannst oder glaubst es nicht zu können – Du hast immer recht!
Und Alexander Christiani schreibt in seinem Buch „Weck den Sieger in Dir“
„Die wichtigsten 15 Zentimeter in Ihrem Leben sind die 15 Zentimeter zwischen Ihrem linken und rechten Ohr“!
Hier entscheidet sich ob Sie sich weiterhin einem Glaubenssatz wie:
“nur wenn ich alles selbst mache, ist es richtig gemacht”
kritiklos unterwerfen, weil Sie das irgendwann einmal gelernt haben – oder ob Sie diese Aussage bewusst auf ihren Wahrheitsgehalt hinterfragen und reflektieren. Denn dann könnten Sie zum Beispiel zu einer neuen Erkenntnis gelangen, die da vielleicht heißt:
„auch andere Menschen können meinen Ansprüchen genügen“!
Und schon wäre das Thema Stress im Bereich delegieren für Sie keiner Einschränkung mehr unterlegen!
Aufgabe:
Sammeln Sie solche typischen stressauslösenden Aussagen, die man Ihnen in Ihrer Entwicklung vermittelt hat.
Hier noch zwei Beispiele: