9
Nov

Der Vergangenheit – der Gegenwart – und der Zukunft!
Je nachdem, mit was wir uns gerade beschäftigen, haben wir das Gefühl, die Zeit vergeht wie im Flug oder sie zieht sich quälend langsam dahin.
Wenn uns etwas brennend interessiert, verfliegt die Zeit regelrecht, müssen wir uns dagegen mit etwas beschäftigen, dass uns unangenehm ist, dauert es scheinbar ewig.

Auch das Alter spielt eine entscheidende Rolle bei der Zeitwahrnehmung. Kinder haben ganz selten das Gefühl zu wenig Zeit zu haben – sie  verlieren sich im Spiel und glauben dann alle Zeit der Welt zu haben.
Je älter wir jedoch werden, umso mehr wird uns bewusst, dass uns immer weniger Zeit zur Verfügung steht. Als Konsequenz packen wir immer noch mehr in die zur Verfügung stehende Zeit – und unterliegen dem Trugschluss, diese damit so effizient wie möglich zu nutzen.
 Je mehr wir allerdings in diesen Zeitrahmen hineinpacken, umso mehr haben wir wieder das Gefühl, zu wenig Zeit zu haben.

Wenn Sie das Gefühl von Zeit haben genießen wollen, dann empfehle ich Ihnen, ganz gezielt weniger in die zur Verfügung stehende Zeit packen, umso zumindest  subjektiv “mehr Zeit” zu haben und damit dem Zeitdruck zu entgehen.

 

Ich freue mich auf Ihre Kommentare…

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7
Mrz

Ohne Burnout-SyndromJeder von uns erlebt Stress-Situationen und muss diese bestehen. Doch einigen gelingt das besser als anderen. Und die machen aus Niederlagen dann oft sogar große Lebenserfolge!
Krisen können ungeheure Energien in uns freisetzen und uns dazu motivieren das Leben neu zu bewerten. Psychologen sprechen bei Menschen, die ein konstruktives inneres Krisenmanagement haben, von “Resilienz“. Sie vergleichen einen resilienten Menschen mit einem Boxer, der zu Boden geht, ausgezählt wird, wieder aufsteht und danach seine Taktik total verändert. Anstatt mit seinem Schicksal zu hadern und der momentanen Krisensituation zu viel Aufmerksamkeit zu schenken, sucht er einen Ausweg aus dieser kritischen Situation.

Dabei wurden 5 Fähigkeiten entdeckt, die Menschen mit diesem “R-Faktor” zu innerer Stärke verhelfen:

1. Akzeptanz:
Wenn ich einen Zustand verleugne heißt dass, meine weitere Entwicklung und einen weiteren Lernprozess zu verhindern. Studien zufolge neigen über 70% aller Menschen zu diesem Verhalten! Aus Angst vor zu großen Schmerzen gehen Sie nach Mißerfolgen und Niederlagen möglichst schnell zur Tagesordnung über und verpassen dadurch wichtige Chancen zur Weiterentwicklung.

2. Handlungsfähigkeit:
Womit habe ich das alles verdient? Warum passiert das gerade mir? Diese problemorientierten Fragen führen in die klassische Opferhaltung. Resiliente Menschen – so die neuesten Forschungsergebnisse – sind sogar im tiefen Schmerz in der Lage sich die richtigen und wichtigen Fragen zu stellen:

  • Was ist mein Problem?
  • Wie finde ich aus dieser Stress-Situation schnellsten wieder raus?
  • Wie kann ich am besten mit dieser Situation umgehen?

Was dabei ganz wichtig ist, sie suchen in ihrem sozialen Netz nach Unterstützung und bitten um Hilfestellung – eine extrem wichtige Voraussetzung, um das Burnout-Syndrom zu vermeiden.

3. Befristung:
Ohne die Überzeugung, dass sich irgendwann alles, auch die momentane Stress-Situation wieder zum Positiven wendet, ist Widerstandsfähigkeit nicht denkbar. Menschen mit diesem “R-Faktor” machen sich bewusst, dass auch Krisen befristet sind und irgendwann zu Ende gehen.

4. Selbstschutz:
In einer Krise reagieren wir Menschen sehr schnell mit Selbstvorwürfen. Resiliente Menschen unterscheiden sich dadurch von anderen, dass sie sehr schnell beginnen, die Verantwortung für die Situation zu klären. Das bedeutet, dass sie aus den eigenen Schuldgefühlen aussteigen und die verantwortlichen Faktoren realistisch bewerten und einschätzen.

5. Veränderungsbereitschaft:
Jobverlust, Scheidung, Krankheit, Tod – alles Themen, über die einer Untersuchung zufolge 67% der Deutschen nicht nachdenken möchten, weil Sie massiven Stress bedeuten. Wenn wir eine sorglose Gegenwart und Zukunft ohne Stress für selbstverständlich halten, werden wir kommenden Herausforderungen nicht gewachsen sein.
Resiliente Menschen, das zeigen die Forschungsergebnisse eindeutig, bereiten sich gedanklich auf eventuelle schwierige Lebenssituationen vor, sorgen damit für Stressabbau und Vermeidung eines Burnoutsyndroms. Dieses vorausschauende Krisenmanagement (Was könnte schlimmstenfalls geschehen und wie gehe ich dann damit um?) stärkt die innere Widerstandskraft um bis zu 70%.

Foto: fotolia

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9
Jan

Das Burnoutsyndrom

Das Burnoutsyndrom

Wie hängen Stress und Zeit mit dem Burnoutsyndrom zusammen?
Prinzipiell ist doch alles ganz einfach: Zeit ist das, was wir auf der Uhr ablesen können. Ist das tatsächlich so? Obwohl wir alle sehr zeitbestimmt leben, ist kaum etwas so schwer zu erfassen, wie die Zeit. Wir nehmen über unsere Sinne zwar die unterschiedlichsten Reize wahr, für die Zeit jedoch besitzen wir keine Sensoren. Wir bewerten Zeit durch das Erleben von Ereignissen. Dabei gilt, je mehr wir erleben, je hektischer wir an die Dinge herangehen, desto mehr haben wir das Gefühl, die Zeit zerrinnt uns unter den Händen. Wenn dann noch Druck von außen auf uns einwirkt und wir uns vielleicht so gar noch innerlich eigenen Druck aufbauen, entwickelt sich schnell das Gefühl unter Stress zu stehen.

Die Medizin definiert Stress als den Zustand, in dem die eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Wie vermeiden wir also am besten Stress? Loriot hat einmal auf die Frage eines Journalisten, wie er den Stress vermeide, folgende Antwort gegeben:

“Um Stress zu haben, habe ich zu wenig Zeit. Man darf es gar nicht so weit kommen lassen, dass man sich gestresst fühlt. Wenn das passiert, hat man sich mehr vorgenommen als man leisten kann. Das darf man nicht zulassen. (eig. Kommentar: …denn das ist letztendlich der Weg in das Burnoutsyndrom)”
(Loriot 2003)

Was bedeutet das für unseren ganz persönlichen Umgang mit der Zeit? Ganz einfach: Wir haben es selbst in der Hand, wie wir unsere Zeit nutzen und damit das abgleiten in den Burnout vermeiden.

Dazu einige Burnout-Tips…

Leben Sie Zeit-bewusst!
Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Gehen Sie immer einen Schritt nach dem anderen und den machen Sie dann auch. Denken Sie auch immer daran, je mehr Sie in die Ihnen zur Verfügung stehende Zeit hineinpacken, umso mehr haben Sie das subjektive Gefühl, die Zeit rast Ihnen davon.

Durchbrechen Sie Zeit-Dogmen!
In Madagaskar lassen sich die Menschen zum Beispiel nicht von Zeit-dogmen eingrenzen. Dort gibt es Begriffe wie „gleich“ oder „sofort“ im Wortschatz nicht. Wenn etwas bald erledigt werden muss, dann sagt man dort: „Es sollte nicht länger dauern, als eine Heuschrecke zu braten!“

Verschwenden Sie bewusst Zeit!
Moderne Kommunikationsmittel trimmen uns auf ein immer schnelleres Reagieren.
Schalten Sie um auf bewusste Langsamkeit. Nehmen Sie sich ganz gezielt Zeit zum Nichtstun und erleben Sie bewusst die Langsamkeit. Planen Sie dazu fixe Zeiten in Ihren Tagesrhytmus ein. Planen Sie feste Mittagspausen ein und spazieren Sie in dieser Zeit durch einen Park oder setzen Sie sich in ein Cafe und und beobachten Sie bei einer Tasse Espresso die Hektik um sich herum. Genießen Sie das Gefühl, in diesem Moment ganz viel Zeit für sich zu haben. Schalten Sie in solchen Zeiten das Handy aus…

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