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Immer wenn es darum geht in unserem Leben etwas zu verändern, reagieren wir auf eine bestimmte Art und Weise. Und je dramatischer diese Veränderungen sind, umso stärker ausgeprägt sind diese Stadien.
Die Stadien stammen ursprünglich von der Autorin Frau Kübler-Ross, die diese Veränderungs-Stadien bei krebskranken Menschen beobachtet und festgehalten hat. Sie lassen sich auf viele Bereiche übertragen, angefangen von Veränderungen in Unternehmen bis hin zu persönlichen Veränderungen. Gerade in Stress- und Burnout-Situationen sind in der Regel wichtige Veränderungsprozesse notwendig.
1. Am Anfang kommt es zum Schock oder Kaltstart
„Ich kann nicht glauben, dass ich das Burnoutsyndrom habe! Das darf doch wohl nicht wahr sein!“
In der Schockphase werden wir mit Dingen konfrontiert, deren Sinn wir im Moment nicht einsehen. Wir haben uns mit der bisherigen Situation arrangiert. Jetzt sollen wir plötzlich raus aus der Komfortzone – das macht Angst und führt als natürliche Reaktion zu spontaner Abwehr. Angst ist massiver Stress, der in unserem Gehirn eine verstandesmäßige Blockade auslöst, in der wir nur noch mit Kampf oder Flucht reagieren können.
Immer wenn eine neue Situation auftaucht, die unsere bisherige Strategie in Frage stellt, werden wir unsicher und haben das Gefühl die Kontrolle über die Situation zu verlieren. Dahinter steckt die Urangst, das Gesetz des Handelns könnte uns aus der Hand gleiten.
2. Im zweiten Schritt reagieren wir mit einem Sturm der Emotionen nach dem Motto…
„Verdammt das muß doch irgendwie zu machen sein, dass das auch so wie bisher weitergeht!“
In dieser zweiten Phase erhöhen wir unseren Energieeinsatz, um die Stress-Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen. Dabei reagieren wir oft ziemlich irrational: Wir machen zum Beispiel einfach so weiter wie bisher und hoffen, dass es keiner merkt – obwohl wir innerlich sehr genau wissen, dass unser Verhalten in die Sackgasse führt!
Zum Beispiel verweigern wir bewußt die Beschäftigung mit überlebensnotwendigen Strategien. Das kann sich auch so äußern, dass wir alle Verantwortung für uns selbst nach extern verlagern => mach du mich wieder gesund und hilf mir aus meiner Stress-Situation!
3. Danach wechseln wir in die Phase der analytischen Akzeptanz
Vom Kopf her haben wir verstanden, dass wir auf diese Art und Weise nicht weiterkommen, jedoch vom Gefühl her noch längst nicht akzeptiert. In dieser Phase sind wir immer noch nicht wirklich für eine Veränderung bereit. Denn erst wenn der Bauch zustimmt, schwenken wir um und verändern etwas in unserem Stress-Verhalten!
4. Dazu brauchen wir die Phase des Trauerns, des Schmerzes und des Abschiednehmens von unserem bisherigen Verhalten
In diesem letzten Aufbäumen – „Früher als ich solche Stress-Situationen noch gemeistert habe, das waren noch Zeiten!“ – setzen wir uns auch gefühlsmäßig mit der neuen Situation auseinander. Irgendwie sehen wir jetzt ein, dass es so nicht weitergehen kann. Diese emotionale Erkenntnis ist wichtig, damit wir es schaffen neue Ideen zu entwickeln und neue Wege zu gehen, um aus der Stress-Falle auszusteigen.
In dieser Phase testen wir die Veränderungen und probieren neues Verhalten aus!
5. Und wechseln schließlich in die Phase der logischen und emotionalen Akzeptanz
„Na ja, so läuft es eigentlich auch ganz gut!“
Die Veränderungen sind akzeptiert und werden im Alltag gelebt. Wir haben jetzt neue Strategien entwickelt und sind in der Lage, sie in der neuen Situation einzusetzen!
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Gehören Sie auch zu den Menschen, die ständig das Gefühl haben, etwas tun zu “müssen”? Menschen, die sich ständig in der Position sehen, etwas tun zu müssen, fühlen sich in der Regel hilflos und anderen Menschen, Situationen oder den Umständen ausgeliefert.
Es ist diese chronische Überfoderung, die uns krank macht und zum Burnoutsyndrom führt, denn Stress entsteht sehr oft aus diesem Gefühl der Hilflosigkeit. Die innere Überzeugung, keine Kontrolle über sein Leben zu besitzen, löst automatisch eine Alarmreaktion im Körper und damit Stress aus.
Forschungsergebnisse haben ohne Einschränkung bestätigt, daß sich widerstandsfähige Menschen (mit einem hohen Resilienz-Faktor) nicht als Opfer sehen, sondern bereit sind für Ihr Leben und die daraus resultierenden Umstände die Verantwortung zu übernehmen.
Natürlich haben wir unser Schicksal nicht vollkommen selbst in der Hand, und selbstverständlich gibt es echte Schicksalsschläge, auf einen großen Teil unseres Leben haben wir jedoch selbst Einfluß. Es liegt an Ihnen, sich mit den Herausforderungen des Lebens zu arrangieren und sich darauf zu konzentrieren, wie Sie mit diesen Herausforderungen umgehen können. Jammern, resignieren, oder ärgern haben mit Sicherheit die geringste Erfolgsquote. Es ist wie bei einem Segelboot – entscheidend ist nicht der Wind, sondern wie der Kapitän die Segel setzt.
Mit den folgenden fünf Fragen gelingt Ihnen vielleicht ein Perspektivenwechsel:
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Ein Ballon, der aufsteigen will, muss Ballast abwerfen…
Wir haben alle gleich viel Zeit exakt 24 Stunden am Tag, keine Sekunde mehr und keine Sekunde weniger – das ist übrigens die einzige Gerechtigkeit auf dieser Welt. Wie viel dieser wertvollen Zeit vergeuden Sie mit belanglosen Nebensächlichkeiten. Wie viel Zeit verbringen Sie mit Menschen, die Ihnen im Grunde nichts bedeuten? Wem alles gestatten Sie Ihre wertvolle Zeit in Anspruch zu nehmen, obwohl Sie dabei jedes mal ein ungutes Gefühl und Stress haben?
Trennen Sie sich von Menschen, Dingen und Zielen, die Ihnen nichts bringen, die Ihnen Energie abziehen und Sie Ihrer wertvollen Zeit berauben.
Ausgeglichen sein kann viele Gesichter haben…
Aktivität und Faul sein, Partnerschaft/Familie und die Arbeit, Anspannung und Entspannung, Freizeit und Beruf müssen nicht zwangsläufig Gegensätze sein. Sie können diese Dinge einfach auch als die zwei Seiten einer Medaille sehen. Alles hat seinen Sinn und alles ist wichtig.
Balance hat allerdings seinen Preis…
Balance zu finden bedeutet nicht einfach Ihren beruflichen und privaten Alltag terminlich unter einen Hut zu bringen. Es geht nicht darum, die Zeit möglichst optimal zu organisieren und möglichst perfekt auszunutzen, es geht darum mehr Lebensqualität zu erreichen. Das bedeutet für Sie, sich Gedanken darüber zu machen, was Lebensqualität für Sie ganz persönlich bedeutet. Denn wenn Sie keine klare Vorstellung von Lebensqualität haben, brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn Sie es nicht erreichen.
Denn: Wer nicht weiß, wohin er will, braucht sich nicht zu wundern, wenn er ganz woanders ankommt.
Sehen Sie das Ganze als Prozess – Lebensqualität und Ausgeglichenheit mit erträglichem Stress erreichen Sie nicht von Heute auf Morgen. Finden Sie die wirklich wichtigen Dinge in Ihrem Leben und geben Sie sich die Chance, diese Dinge zu realisieren.
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Wenn wir am Tag 20 Situationen erlebt haben und eine davon war so richtig bescheiden – an welche erinnern wir uns, wenn wir am Abend gefragt werden, wie der Tag gelaufen ist? An die 19 konstruktiven Erlebnisse oder an das eine Gespräch welches Stress bedeutete und bescheiden lief?
Wenn Sie so wie 95% der Menschen reagieren, dann ist es diese negative Stress-Situation.
Wir tendieren dazu unseren Fokus auf die Situationen zu richten, die uns nach unten ziehen, statt uns mit den Gegegebenheiten zu beschäftigen, die konstruktiv und positiv verlaufen sind. Mit dieser Haltung produzieren Sie sich selbst massiven Stress. Machen Sie sich eines bewusst: Es zwingt Sie niemand auf der Welt, sich genau auf diese Situation zu fokussieren. Es bringt überhaupt nichts, sich auch noch im Nachhinein über eine solche Stress.Situation zu ärgern, sich damit auch noch den Abend zu vermiesen und langfristig das Burnout-Syndrom zu forcieren.
Aufgabe:
Schreiben Sie ein Erfolgsjournal. Stellen Sie sich jeden Abend die unten aufgeführten Fragen und notieren Sie mindestens 3-5 Erfolgserlebnisse. Besorgen Sie sich jetzt gleich ein schönes, in Leder gebundenes Buch und machen Sie es zu Ihrem persönlichen Erfolgstagebuch! Sie lernen dadurch, Ihren Fokus verstärkt auf die positiven Dinge des Lebens zu richten.
Stellen Sie sich jeden Abend folgende Fragen:
• Was habe ich heute gut gemacht?
• Worauf bin ich heute stolz?
• Was durfte ich heute lernen?
• Worüber habe ich mich von Herzen gefreut?
• Welche Menschen habe ich heute bereichert?
Einige Beispiele für Ihr Erfolgstagebuch…
• Gutes Gespräch mit meinem Sohn geführt.
• Zeit genommen für Sauna und Massage.
• Trotz strömendem Regen 45 Minuten gelaufen.
• Beim Segeln neue Manöver gelernt.
• Schreibtisch leer gearbeitet.
• Meiner Frau einfach so Rosen mitgebracht.
Starten Sie noch HEUTE mit Ihrem Erfolgstagebuch – denn wenn nicht jetzt, wann dann?
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Stellen Sie sich vor, Sie blicken in 10 oder 20 Jahren auf Ihr Leben voller Stress zurück. Wenn Sie dann im Nachhinein feststellen, dass Sie „alles hätten anders machen müssen“, ist es zu spät. Darum tun Sie es jetzt! Ich glaube nicht, dass Sie dann sagen werden: „Hätte ich nur mehr Zeit im Büro verbracht.“
Im heutigen Beitrag habe ich Ihnen dazu einige Tipps des Autors Stephen Covey zusammengestellt.
Schaffen Sie sich mehrere Standbeine…
Planen Sie Ihre familiere Situation genauso wie Ihre berufliche…
Fixe Zeiträume festlegen
Exklusive Zeit
Früher aufstehen und sich mehr Zeit nehmen
Die wichtigsten 15 Zentimeter in Ihrem Leben liegen zwischen Ihren beiden Ohren
Veränderungen beginnen immer im Kopf
Sie werden schnell feststellen: Wenn Sie Ihre Familie als eigene Priorität anerkennen, finden sich viele neue Gemeinsamkeiten
Nach diesen Begriffen haben andere Besucher auch gesuchtDas Bedürfnis nach Anerkennung
Ein großer Teil unserer Verhaltensweisen ist darauf ausgerichtet, Wertschätzung und Anerkennung zu bekommen. Nach der Maslow’schen Bedürfnispyramide ist dieses Bedürfnis nach den Bedürfnissen Überlebenssicherung und Sicherheit das drittwichtigste Bedürfnis. Haben wir in unserer Kindheit zum Beispiel stets die Aussage gehört: “Es wichtig, wie die Leute über uns und was andere über dich denken”, so richten wir unser Verhalten danach aus, es anderen möglichst recht zu machen und nicht danach, was für mich selbst wichtig ist. Dieses Bedürfnis ist übrigens mit einer der Hauptgründe für unseren Stress und das daraus resultierende Burnout-Syndrom.
Fragen Sie sich:
Das Bedürfnis nach Sicherheit
Das Bedürfnis nach Sicherheit ist eines der elementarsten Grundbedürfnisse. Nicht umsonst machen die Versicherungskonzerne Riesengewinne. Sie lassen in den Köpfen der Menschen Katastrophenbilder entstehen, um Ihnen dann die Lösungen für diese Katastrophen in Form von Versicherungen anzubieten.
Warum scheuen sehr viele Menschen das Risiko? Sie trauen sich nicht den Job zu wechseln, obwohl sie sich täglich regelrecht zur Arbeit zwingen müssen? Was hindert Menschen daran, in die Selbständigkeit zu wechseln? Weil sie sich damit in unbekanntes Terrain begeben und damit ihr Sicherheitsgefühl verletzen. Jede Veränderung bringt das Unlustgefühl mangelnder Sicherheit und damit massiven Stress mit sich und das suchen wir wo immer es geht zu vermeiden.
Das hat natürlich Konsequenzen: Leichter halte ich zum Beispiel Stress und Burnout-Gefahr aus, als dass ich meinen Job aufgebe und mir etwas anderes suche. Alles hat eben seinen Preis!
Fragen Sie sich:
Gewinnstreben:
Im Aktiengeschäft gibt es eine treffende Aussage: “Gier frißt Hirn”. Für manche Menschen gilt Gewinnmaximierung über alles – auch auf Kosten von Stress und Burnout. Hinter diesem Verhalten steckt häufig auch das Grundbedürfnis nach Sicherheit – frei nach dem Motto: Wenn ich genügend Kohle habe, kann mir nichts mehr passieren.
Dass das ein Trugschluss ist, merken diese Menschen dann, wenn Sie plötzlich nicht mehr in der Lage sind, die gewohnte Leistung zu erbringen oder von einem Tag auf den anderen durch einen Infarkt soviel Zeit zur Verfügung haben, wie Sie sich das früher nie vorstellen konnten.
Streben nach Macht.
Auch hinter diesem Motiv steckt häufig das Motiv “Sicherheit”. Alle Aktivitäten werden dem Ziel untergeordnet, alles im Leben unter Kontrolle zu haben. Wir erliegen dem Trugschluss, durch Macht und Einfluss unser Schicksal kontrollieren und beeinflussen zu können und versuchen dadurch die Realität zu verdrängen.
Warum fällt es uns so schwer aus unseren Stressmustern auszusteigen? Woran liegt es, dass wir in die Burnout-Falle tappen, obwohl wir doch höchst intelligente Wesen sind?
Je mehr Sie von Ihrer Persönlichkeitsstruktur her verstehen, was Ihr Handeln auslöst, umso besser können Sie Ihr Verhalten steuern und damit Ihre Lebensumstände kontrollieren.
Die Ausgangsfrage ist: Warum verhalten wir uns besonders in Stress-Situationen genauso und nicht anders?
Die Antwort liegt in unseren inneren Motiven, in dem was wir gelernt haben, das, was uns unsere Eltern, unsere Umwelt vermittelt haben.
Folgende Motive kommen dabei vorrangig zum Tragen:
In diesem Post geht es um die ersten 4 Grundbedürfnisse.
Anpassung
Ein Großteil der Menschen orientiert sich an dem, was andere machen. Weil “man” es halt eben so macht, bzw. schon immer so gemacht hat. Das zu tun, was andere tun, ohne es kritisch zu hinterfragen, kann äußerst problematisch werden.
Fragen Sie sich:
Pflichtbewusstsein
Das Motiv Pflichtbewusstsein hängt eng mit dem Motiv “Anpassung” zusammen. Weil wir es jedem oder möglichst vielen Menschen recht machen wollen, vernachlässigen wir teilweise bis zur Selbstaufgabe unsere ureigensten Bedürfnisse.
Fragen Sie sich:
Gewohnheiten
Viele unserer Verhaltensweisen entstehen aus dem Grundbedürfnis, den möglichst bequemen Weg, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Gewohnheiten geben uns auf eine gewisse Weise Stressfreiheit und Sicherheit, dadurch, dass wir wissen, wie die Umwelt auf unsere “Gewohnheiten” reagiert.
Wenn wir uns in unseren Gewohnheiten aufhalten, bedeutet das auch, dass wir uns nicht aus unserer Komfortzone heraus bewegen, sondern die Dinge so machen, wir wir sie immer gemacht haben. Eben den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Wenn wir das tun, was wir schon immer getan haben, werden wir kaum neue Erfahrungen machen und damit dort stehen bleiben, wo wir schon immer standen.
Fragen Sie sich:
Das Vermeiden negativer Konsequenzen
Wir Menschen haben zwei Grundmotivatoren. Einmal die Motivation, dorthin zu gelangen wo wir Lust empfinden und zum anderen uns von allem zu entfernen, was uns Frust und Unlust bereitet. Dieses Grundprinzip Lust zu gewinnen und Frust zu vermeiden, also einer Bestrafung oder negativen Konsequenzen zu entgehen, gilt grundsätzlich für alle Menschen. Worin wir uns unterscheiden, ist das was jeder Einzelne als Frust bzw. Lust definiert. Wie viele Menschen würden morgens ausschlafen, wenn Ihnen nicht beim Klingeln des Weckers schlagartig die negativen Konsequenzen des Ausschlafens bewusst würden.
Fragen Sie sich:
Im nächsten Post sehen wir uns die restlichen Motive Gewinnstreben, Sicherheit und Macht genauer an…
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Mental = GeistigMentales Training heißt also regelmäßiges geistiges Üben und ist ein Bündel äußerst wirksamer Maßnahmen und Methoden zur Steuerung unseres Denkens und Verhaltens. Diese Technik wird inzwischen systematisch und konsequent von Menschen praktiziert, die ihr Leben und dessen Herausforderungen erfolgreich meistern wollen.
Mentales Training hat nichts mit Esoterik und dem sogenannten positiven Denken zu tun, sondern ist gezielte, planvolle Arbeit an sich selbst. Es geht darum, Fähigkeiten und Fertigkeiten planvoll und systematisch zu optimieren und genau zum richtigen Zeitpunkt handlungsfähig zu sein.
“Wir sind das Produkt unserer Gedanken”, wußte schon der Philosoph Arthur Schopenhauer und Epiktet sagte “Nicht der Mensch oder die Dinge sind positiv oder negativ, sondern die Art und Weise wie wir darüber denken”.
Ein mental starker Mensch zu sein bedeutet, die Kontrolle über seinen inneren Gefühlszustand, seine Gedanken und seine äußere Präsenz zu haben.
Um dies zu erreichen, sind folgende mentale Fähigkeiten erforderlich:
Mentales Training bedeutet, uns in bestimmten Situationen in einer Weise handeln zu lassen, die einen Fortschritt gegenüber unseren bisherigen realen Handlungen darstellt. Mentaltraining heißt, Abläufe nur in Gedanken durchzuspielen – vor dem inneren Auge werden also neue, mögliche Handlungsalternativen durchgespielt.
Wir erleben in unserer Vorstellung, wie wir in Situationen, in denen wir in der Vergangenheit blockiert waren, auf möglichst ideale Weise reagieren. Dadurch entstehen neue Denk- und Verhaltensmuster, die wir als zusätzliche Wahlmöglichkeiten einsetzen können.
WICHTIG: Mentale Stärke ist von jedermann erlern- und trainierbar.
Mental starke Menschen zeichnen sich durch spezifische Fähigkeiten aus:
Bild: Pixelio – tim-heinrichs-noll
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Jeder von uns erlebt Stress-Situationen und muss diese bestehen. Doch einigen gelingt das besser als anderen. Und die machen aus Niederlagen dann oft sogar große Lebenserfolge!
Krisen können ungeheure Energien in uns freisetzen und uns dazu motivieren das Leben neu zu bewerten. Psychologen sprechen bei Menschen, die ein konstruktives inneres Krisenmanagement haben, von “Resilienz“. Sie vergleichen einen resilienten Menschen mit einem Boxer, der zu Boden geht, ausgezählt wird, wieder aufsteht und danach seine Taktik total verändert. Anstatt mit seinem Schicksal zu hadern und der momentanen Krisensituation zu viel Aufmerksamkeit zu schenken, sucht er einen Ausweg aus dieser kritischen Situation.
Dabei wurden 5 Fähigkeiten entdeckt, die Menschen mit diesem “R-Faktor” zu innerer Stärke verhelfen:
1. Akzeptanz:
Wenn ich einen Zustand verleugne heißt dass, meine weitere Entwicklung und einen weiteren Lernprozess zu verhindern. Studien zufolge neigen über 70% aller Menschen zu diesem Verhalten! Aus Angst vor zu großen Schmerzen gehen Sie nach Mißerfolgen und Niederlagen möglichst schnell zur Tagesordnung über und verpassen dadurch wichtige Chancen zur Weiterentwicklung.
2. Handlungsfähigkeit:
Womit habe ich das alles verdient? Warum passiert das gerade mir? Diese problemorientierten Fragen führen in die klassische Opferhaltung. Resiliente Menschen – so die neuesten Forschungsergebnisse – sind sogar im tiefen Schmerz in der Lage sich die richtigen und wichtigen Fragen zu stellen:
Was dabei ganz wichtig ist, sie suchen in ihrem sozialen Netz nach Unterstützung und bitten um Hilfestellung – eine extrem wichtige Voraussetzung, um das Burnout-Syndrom zu vermeiden.
3. Befristung:
Ohne die Überzeugung, dass sich irgendwann alles, auch die momentane Stress-Situation wieder zum Positiven wendet, ist Widerstandsfähigkeit nicht denkbar. Menschen mit diesem “R-Faktor” machen sich bewusst, dass auch Krisen befristet sind und irgendwann zu Ende gehen.
4. Selbstschutz:
In einer Krise reagieren wir Menschen sehr schnell mit Selbstvorwürfen. Resiliente Menschen unterscheiden sich dadurch von anderen, dass sie sehr schnell beginnen, die Verantwortung für die Situation zu klären. Das bedeutet, dass sie aus den eigenen Schuldgefühlen aussteigen und die verantwortlichen Faktoren realistisch bewerten und einschätzen.
5. Veränderungsbereitschaft:
Jobverlust, Scheidung, Krankheit, Tod – alles Themen, über die einer Untersuchung zufolge 67% der Deutschen nicht nachdenken möchten, weil Sie massiven Stress bedeuten. Wenn wir eine sorglose Gegenwart und Zukunft ohne Stress für selbstverständlich halten, werden wir kommenden Herausforderungen nicht gewachsen sein.
Resiliente Menschen, das zeigen die Forschungsergebnisse eindeutig, bereiten sich gedanklich auf eventuelle schwierige Lebenssituationen vor, sorgen damit für Stressabbau und Vermeidung eines Burnoutsyndroms. Dieses vorausschauende Krisenmanagement (Was könnte schlimmstenfalls geschehen und wie gehe ich dann damit um?) stärkt die innere Widerstandskraft um bis zu 70%.
Foto: fotolia
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Was ist der Unterschied zwischen dem Burnout-Syndrom und einer Depression?
Es werden verschiedene Ansätze zitiert:
Das Burnout-Syndrom ist zu Beginn meist „situations-bezogen“ und greift erst in einem späteren Stadium auf weitere Lebensbereiche über, während die Depression sich von Beginn an in allen Lebensbereichen zeigt.
Menschen mit einem Burnout-Syndrom haben über einen längeren Zeitraum versucht, die Situation zu bewältigen (sie haben “gekämpft”), bevor Sie aufgegeben haben.
Depressionen (vor allen Dingen “endogene”) sind in der Regel einfach da und ohne ärztliche Hilfe nicht in den Griff zu bekommen. Depressive Menschen haben auch keinen Antrieb zu kämpfen, sie können sich zu nichts mehr aufraffen und fühlen sich oft wertlos. Es gibt Depressionen, die wie aus heiterem Himmel plötzlich auftreten – ohne erkennbaren psychischen Hintergrund.
Zum Burn-out-Syndrom kommt es, wenn der Energieverbrauch auf Dauer höher ist als die vorhandene Energie, während die Depression einen Zustand beschreibt, ohne zu wissen, woher dieser Zustand kommt.
Das Burnoutsyndrom ist gekennzeichnet durch einen hohen emotionalen Erschöpfungszustand, der meist bei Menschen auftritt, die sich sehr stark engagieren. Der Einstieg in das Burn-out-Syndrom beginnt oft über idealistische Begeisterung und führt über andauernde Frustrationen hin zur Desillusionierung.
Sehr wichtig ist auch die Unterscheidung zwischen der klassischen Depression und der depressiven Verstimmung auch depressiven Symptomatik bezeichnet.
Symptome der klassischen Depression (unter anderem):
Symptome der depressiven Verstimmung:
Beim Burnout-Syndrom zeigt sich in der Regel – zumindest in den Anfangsphasen oft auch eine depressive Verstimmung. Dies äußert sich zum Beispiel in einem Widerwillen gegen die Arbeitssituation, in Schwierigkeiten im sozialen Umfeld, dem Gefühl etwas tun zu müssen, das ich überhaupt nicht mehr tun möchte etc.
In späteren Burnoutphasen lassen sich dann das Burnoutsyndrom und die Depression immer schwieriger trennen. Das hat einfach damit zu tun, dass im fortgeschrittenen Zustand des Burnout die Schwierigkeiten die am Anfang vielleicht nur auf den Leistungsbereich zutrafen, nun auch auf andere Lebensbereiche übergreifen. War es am Anfang noch möglich, wenigstens ab und zu Ruhe und Entspannung zu finden, wird mit zunehmender Dauer alles “eine Suppe”.
Bild: Fotolia.de