8
Jan

Um in Stress-Situationen die persönliche Realität mit ihren unangenehmen Gefühlen nicht ansehen zu müssen, gehen wir den Weg der Selbstverleugnung und Selbsttäuschung.
Mit dieser Selbsttäuschung bauen wir eine Mauer auf, die uns die Sicht auf die Realität versperrt.

Folgende Formen der Selbsttäuschung kommen dabei hauptsächlich zur Anwendung:

  • Bagatellisierung: “Das macht doch nichts” oder “Alles halb so schlimm”
  • Verdrängung: “Mir geht es doch ganz gut” (Fakten werden bewusst unterdrückt)
  • Ersatzbefriedigung: (Suchtverhalten, Frustkäufe)
  • Projektion: “Weil ich mich auf keinen verlassen kann….”
  • Selbstbeschuldigung: “Ich bin nun einfach mal ein Arbeitstier”.
  • Vermeidung: Ziele werden nicht mehr verfolgt

Einerseits werden Krankheitszeichen, Konflikte, Erschöpfungszustände etc. mehr oder weniger unbewusst klein geredet oder bewusst ignoriert, denn Sie bedrohen die eigenen Leistungsfähigkeit und damit auch das Selbstwertgefühl. Denn die meisten Menschen definieren Ihren Selbstwert aus Ihrer Leistungsfähigkeit (ich bin nur das wert, was ich leiste).
Andererseits verfallen viele in die Opferhaltung, machen andere dafür verantwortlich, dass das Leben und die Arbeit solch einen immensen Stress bereiten.
Keine der beiden Vorgehensweisen führen zur Übernahme von Verantwortung und damit zu einer Veränderung der Lage.
Das Wahrnehmen und Akzeptieren der aktuellen Situation ist ein unbedingt notwendiger Schritt in Richtung Veränderung.
Im nächsten Post lernen Sie zu diesem Thema eine entsprechende Übung kennen.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare….

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29
Jun

Das Burnoutsyndrom verhindern

hamsterrad_fa

Es gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten, sich vor dem Burnoutsyndrom zu schützen: Vorbeugen, vorbeugen und nochmals vorbeugen.
Vorbeugen ist kostengünstig – Burnout kann Sie sehr teuer kommen. Sie bezahlen mit Ihrer Gesundheit, fehlender Lebensqualität, Sie setzen ihre Beziehungen aufs Spiel, bis hin zu Ihrer Partnerschaft.
Je früher Sie die Tendenz zum Burnout erkennen, umso größer sind Ihre Chancen die berühmte „Kurve“ noch zu kriegen.
Machen Sie sich bewusst, wer bereits ausgebrannt ist und am Burnoutsyndrom leidet, braucht Unterstützung und Hilfestellung. Dies kann über eine Therapie erfolgen, über einen Coach oder über ein Buch mit differenzierten Anleitungen zur Selbsthilfe.

Machen Sie folgende kurze Übung, um Ihr grundsätzliches Burnoutrisiko einzuschätzen:
Beantworten Sie auf einer Skala von 1 – 10 folgende Frage:
Ist in meinem Leben alles genauso, wie ich mir das vorstelle!
1 würde damit bedeuten, in Ihrem Leben ist nichts so, wie Sie sich das vorstellen und 10 bedeutet, es passt alles perfekt.
Je näher Sie an die 1 herankommen, umso größer ist Ihr Risiko in das Burnoutsyndrom zu rutschen.
Im nächsten Mail erfahren Sie mehr über die einzelnen Burnout-Risikogruppen.

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