Glaubt jemand einer Situation hilflos ausgeliefert zu sein, zeigt er in der Regel eine deutlich stärkere Stressreaktion, als wenn er das Gefühl hat, Kontrolle über die Situation zu haben.

Wenn also jemand das Gefühl hat, eine Herausforderung aufgrund seiner Fertigkeiten und Fähigkeiten aktiv kontrollieren zu können, ist die Gefahr von Stressnachfolgeschäden deutlich geringer, als derjenige, der sich als Opfer und fremdgesteuert sieht. Menschen mit der grundlegenden Haltung „Die anderen sind dafür verantwortlich, dass es mir schlecht geht“ beziehungsweise „Die Welt, respektive die Umwelt hat sich gefälligst so zu verhalten, dass ich damit klarkomme“ haben ein viel höheres Risiko Stresssymptome durch ihr passiv-resignatives Verhalten zu entwickeln.

Dasselbe gilt für Menschen mit einem überzogenen Kontrollbedürfnis. Jemand der sich überall einmischt und nichts geschehen lassen kann, stellt sich damit selbst ständig unter Druck und überfordert dadurch nicht nur sich selbst sondern auch seine Umwelt.

 

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