Von Schlaflosigkeit Betroffene liegen im Bett häufig quälend lange wach. Sie machen sich Gedanken über die Arbeit, problematische Beziehungen, Eheprobleme, Streit und Geldnöte. Viele können nachts einfach nicht „abschalten“. Sie haben subjektiv das Gefühl, keine Minute schlafen zu können. Sind sie dennoch endlich einmal eingeschlafen, resultiert häufig vorkommendes, kurzzeitiges Aufwachen oder am nächsten Morgen erwachen sie viel zu frühzeitig.

Besonders gegen Abend wird die Beschäftigung mit dem Nicht-Schlafen-Können zum quälenden Thema. Dies verursacht eine erhöhte Anspannung, die das Einschlafen umso mehr behindert, da daraus eine grundsätzlich ängstliche Erwartungshaltung folgt. Betroffene reagieren darauf, indem sie ins Schwitzen geraten oder sich die Muskeln unnatürlich anspannen und sie einfach keine zwei Minuten ruhig liegen können.

Am Morgen fehlt das Erholungsgefühl und den ganzen Tag über fühlen sie sich müde und erschöpft. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Homepage der Europa-Apotheek.

 Besonders gefährlich ist in solchen Fällen der Gebrauch von Medikamenten oder Alkohol als Einschlafmittel. Nicht vom Arzt verschriebene Selbstkurierungsversuche haben oft Suchtzustände zur Folge. Andere Folgen der Schlaflosigkeit können depressive Verstimmungen sein. Außerdem erhöht sich das Risiko, andere psychiatrische Störungen zu entwickeln. Dazu gehören zum Beispiel Angststörungen. In dem Fall einer längerfristigen Schlaflosigkeit sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Hausmittel wie Baldrian ABTEI Beruhigungstropfen. sind ein solches Mittel oder eine warme Milch mit Honig können ebenfalls hilfreich sein. Sport am Abend, Yoga oder eine entspannte Atmosphäre mit dem Partner wirken beruhigend und fördern die Einschlaffähigkeit. Bei Schlaflosigkeit aufgrund innerer Unruhe sollte ein solcher Ausgleich gefunden werden.

Eine kurze oder durchwachte Nacht kann vom menschlichen Körper gut verkraftet werden. Viele Menschen fühlen sich am nächsten Tag tatsächlich sogar überraschend energiegeladen. Nach zwei oder drei Nächten in Folge mit zu wenig Tiefschlaf jedoch merken sie die Folgen in Form von verminderter Leistungsfähigkeit und gereizter Grundstimmung.

Eine längerfristig anhaltende Schlafstörung kann zu einer Reihe von Leistungseinbußen führen, Betroffene können nicht ihre gewohnte Konzentration aufbringen, z.B. bei der Arbeit. Auch die Unfallgefährdung steigt erheblich, Sekundenschlaf kann zu gefährlichen Verkehrs- oder Berufsunfällen führen.

Wer monatelang zu wenig Schlaf bekommt, der leidet oft unter zu hohem Blutdruck, Magen-Darm-Verstimmungen und massiven psychischen Problemen. Es besteht ein viermal größeres Risiko für eine Depression als bei Menschen, die nachts durchschlafen. Während in der Elternzeit die Folgen relativ gering ausfallen, haben Menschen mittleren Alters, die grundsätzlich jede Nacht weniger als 7 Stunden schlafen, ein erhöhtes Risiko, an Herz-Kreislauf-Beschwerden und Übergewicht und Diabetes zu leiden.

Außerdem fanden amerikanische Forscher heraus, dass die Verkalkung der Arterien von Menschen mit Schlafmangel schneller geschieht, als bei Normalschläfern. Arterienverkalkungen sind wichtige Risikofaktoren für gefährliche bis tödliche Herzerkrankungen. 

Der ständige Schlafmangel hinterlässt Spuren im Körper. Wissenschaftlich bestätigt werden vor allem die Hormonproduktion und der Stoffwechsel ungünstig beeinflusst.

Bei Schlafmangel sinkt der Leptin-Spiegel und es steigt die Produktion von Ghrelin. Das ist ein Hormon, das im Gegensatz zu Leptin, einem Sättigungsgefühl verstärkendem Hormon, Hungergefühle verursacht. Nebenbei produziert der Körper nicht mehr viel Insulin, so steigt der Blutzuckerspiegel. Auch das Stresshormon Cortisol wird massiv durch den unregelmäßigen Schlaf-wach- Rhythmus beeinflusst. Bekommt der Körper nicht genügend Schlaf, reagiert der Mensch gestresst und die Gefahr von einem Burn Out steigt enorm. Das kann berufliche und private Auswirkungen haben, sodass Schlaflosigkeit den gesamten seelischen und körperlichen Zustand enorm beeinträchtigt.