Der Vergangenheit – der Gegenwart – und der Zukunft!
Je nachdem, mit was wir uns gerade beschäftigen, haben wir das Gefühl, die Zeit vergeht wie im Flug oder sie zieht sich quälend langsam dahin.
Wenn uns etwas brennend interessiert, verfliegt die Zeit regelrecht, müssen wir uns dagegen mit etwas beschäftigen, dass uns unangenehm ist, dauert es scheinbar ewig.
Auch das Alter spielt eine entscheidende Rolle bei der Zeitwahrnehmung. Kinder haben ganz selten das Gefühl zu wenig Zeit zu haben – sie verlieren sich im Spiel und glauben dann alle Zeit der Welt zu haben.
Je älter wir jedoch werden, umso mehr wird uns bewusst, dass uns immer weniger Zeit zur Verfügung steht. Als Konsequenz packen wir immer noch mehr in die zur Verfügung stehende Zeit – und unterliegen dem Trugschluss, diese damit so effizient wie möglich zu nutzen.
Je mehr wir allerdings in diesen Zeitrahmen hineinpacken, umso mehr haben wir wieder das Gefühl, zu wenig Zeit zu haben.
Wenn Sie das Gefühl von “Zeit haben” genießen wollen, dann empfehle ich Ihnen, ganz gezielt weniger in die zur Verfügung stehende Zeit packen, umso zumindest subjektiv “mehr Zeit” zu haben und damit dem Zeitdruck zu entgehen.
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Nach diesen Begriffen haben andere Besucher auch gesuchtDas beste Mittel, um Ihre alltäglichen Gewohnheiten genauer zu untersuchen, ist ein Zeitprotokoll. Denn Gewohnheit und Routine entstehen immer dann, wenn wir unsere Tätigkeiten nicht hinterfragen. Natürlich hilft uns vielen Situationen unsere Routine, aber Gewohnheiten sorgen auch dafür, dass wir uns neuen Möglichkeiten verschließen.
Nehmen Sie sich deshalb die Zeit, Ihre so lieb gewordenen Abläufe zu hinterfragen und zu überprüfen, wie Sie einzelne Routinen in Ihrem Leben effizienter gestalten könnten.
Nehmen wir als Beispiel den Weg zu Ihrem Arbeitsplatz. Stehen Sie jeden Morgen im Stau, nur weil Sie meinen, immer um 6:30 das Haus verlassen zu müssen. Wie würde sich der Weg zur Arbeit gestalten, wenn Sie 30 Minuten früher losfahren würden? Oder haben Sie schon mal darüber nachgedacht, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen?
Gehen Sie einfach mal alle Möglichkeiten durch, den Weg zu ihrer Arbeit stressfreier zu gestalten.
Wenn Sie unbedingt auf Ihr Auto angewiesen sind, dann könnten Sie sich ja auch entscheiden, die Stauzeit, dafür herzunehmen, um ein Hörbuch in dieser Zeit zu genießen oder einen Sprachkurs anzuhören.
So können Sie eine Vielzahl an täglichen Gewohnheiten auf Ihre Effizienz überprüfen. Um eines kommen Sie dann allerdings nicht herum: Den eigenen Hintern zu bewegen und neue Möglichkeiten auszutesten.
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Nach diesen Begriffen haben andere Besucher auch gesuchtUm gelassener und entspannter mit einer stressigen Situation umgehen zu können, kann es ganz hilfreich sein, die eigene Situation etwas aus der Distanz zu betrachten. Vielleicht Sie ja tatsächlich das Gefühl, Sie müssen unheimlich viel tun. In Wirklichkeit müssen Sie gar nichts außer, essen, trinken, sterben und Steuern zahlen.
Zwingt Sie irgend jemand mit dem Revolver in der Hand…
Sehen Sie sich um, es gibt immer wieder Menschen, denen alle diese Gesetzmäßigkeiten egal sind und die genau das tun, was Ihnen Spaß macht. Vielleicht sagen Sie jetzt: „sich so zu verhalten ist egoistisch und rücksichtslos“. Das ist eine Sichtweise – eine andere ist: Wer nicht für sich und seine Bedürfnisse sorgt, findet genügend Menschen in seiner Umgebung, die ihm sagen werden, was für ihn gut sei.
Die meisten Dinge tun wir..
Aus diesem Grund haben die meisten Menschen das Gefühl, in einem Käfig voller Verpflichtungen zu sein und nicht aus diesem Käfig herauszukönnen.
Mit diesen zwei mentalen Tricks können Sie diesem Gefühl des Zwanges entgegenwirken:
1. Sie stellen jedesmal, wenn Sie innerlich zu sich sagen: ….ich muß…. folgende Formulierung dagegen:
2. Sie ersetzen ihre „ich muß-Formulierungen“ durch: „ich darf“ und „ich habe mich entschieden“
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Nach diesen Begriffen haben andere Besucher auch gesuchtMuss ich etwas tun…..
Wir sprechen oft davon, dass wir zuviel Druck von außen bekommen. Das ist häufig auch so, denn wir müssen immer mehr leisten und doch ist das nur ein Teil der Wahrheit. Was wir nicht sehen oder nicht sehen wollen, ist, daß wir uns durch selbstgewählte Verpflichtungen und Aktivitäten massiv eigenen Druck aufbauen und dadurch selbst massiv Stress produzieren.
Das zeigt sich sehr deutlich in unserer Sprache und in unserem Denken. Was “müssen” wir nicht alles “tun”.
Kommen Ihnen die folgenden Aussagen bekannt vor?
Ergänzen Sie doch einfach mal selbst weitere “Ich muß-Formulierungen”……
Mit solchen Aussagen üben wir ziemlich viel Druck und Stress auf uns selbst aus. Man sagt nicht umsonst, “Sprache ist ein mächtiges Werkzeug”.
Wenn wir das auf unser Denken beziehen, passt sehr gut die folgende Aussage: “Ich bin was ich denke, was ich denke strahle ich aus und was ich ausstrahle, ziehe ich wieder an”.
Natürlich “müssen” wir bestimmte Dinge tun, sonst würden wir wenig zielgerichtet durchs Leben gehen. Schwierig wird es, wenn wir nur noch davon sprechen, was wir immer alles tun müssen und dadurch viel Druck und Stress auf uns selbst ausüben.
Im nächsten Post möchte ich Ihnen dazu zwei Gedanken vorstellen, wie Sie diese “Ich-muß-Strategie” ändern können.
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Immer wenn es darum geht in unserem Leben etwas zu verändern, reagieren wir auf eine bestimmte Art und Weise. Und je dramatischer diese Veränderungen sind, umso stärker ausgeprägt sind diese Stadien.
Die Stadien stammen ursprünglich von der Autorin Frau Kübler-Ross, die diese Veränderungs-Stadien bei krebskranken Menschen beobachtet und festgehalten hat. Sie lassen sich auf viele Bereiche übertragen, angefangen von Veränderungen in Unternehmen bis hin zu persönlichen Veränderungen. Gerade in Stress- und Burnout-Situationen sind in der Regel wichtige Veränderungsprozesse notwendig.
1. Am Anfang kommt es zum Schock oder Kaltstart
„Ich kann nicht glauben, dass ich das Burnoutsyndrom habe! Das darf doch wohl nicht wahr sein!“
In der Schockphase werden wir mit Dingen konfrontiert, deren Sinn wir im Moment nicht einsehen. Wir haben uns mit der bisherigen Situation arrangiert. Jetzt sollen wir plötzlich raus aus der Komfortzone – das macht Angst und führt als natürliche Reaktion zu spontaner Abwehr. Angst ist massiver Stress, der in unserem Gehirn eine verstandesmäßige Blockade auslöst, in der wir nur noch mit Kampf oder Flucht reagieren können.
Immer wenn eine neue Situation auftaucht, die unsere bisherige Strategie in Frage stellt, werden wir unsicher und haben das Gefühl die Kontrolle über die Situation zu verlieren. Dahinter steckt die Urangst, das Gesetz des Handelns könnte uns aus der Hand gleiten.
2. Im zweiten Schritt reagieren wir mit einem Sturm der Emotionen nach dem Motto…
„Verdammt das muß doch irgendwie zu machen sein, dass das auch so wie bisher weitergeht!“
In dieser zweiten Phase erhöhen wir unseren Energieeinsatz, um die Stress-Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen. Dabei reagieren wir oft ziemlich irrational: Wir machen zum Beispiel einfach so weiter wie bisher und hoffen, dass es keiner merkt – obwohl wir innerlich sehr genau wissen, dass unser Verhalten in die Sackgasse führt!
Zum Beispiel verweigern wir bewußt die Beschäftigung mit überlebensnotwendigen Strategien. Das kann sich auch so äußern, dass wir alle Verantwortung für uns selbst nach extern verlagern => mach du mich wieder gesund und hilf mir aus meiner Stress-Situation!
3. Danach wechseln wir in die Phase der analytischen Akzeptanz
Vom Kopf her haben wir verstanden, dass wir auf diese Art und Weise nicht weiterkommen, jedoch vom Gefühl her noch längst nicht akzeptiert. In dieser Phase sind wir immer noch nicht wirklich für eine Veränderung bereit. Denn erst wenn der Bauch zustimmt, schwenken wir um und verändern etwas in unserem Stress-Verhalten!
4. Dazu brauchen wir die Phase des Trauerns, des Schmerzes und des Abschiednehmens von unserem bisherigen Verhalten
In diesem letzten Aufbäumen – „Früher als ich solche Stress-Situationen noch gemeistert habe, das waren noch Zeiten!“ – setzen wir uns auch gefühlsmäßig mit der neuen Situation auseinander. Irgendwie sehen wir jetzt ein, dass es so nicht weitergehen kann. Diese emotionale Erkenntnis ist wichtig, damit wir es schaffen neue Ideen zu entwickeln und neue Wege zu gehen, um aus der Stress-Falle auszusteigen.
In dieser Phase testen wir die Veränderungen und probieren neues Verhalten aus!
5. Und wechseln schließlich in die Phase der logischen und emotionalen Akzeptanz
„Na ja, so läuft es eigentlich auch ganz gut!“
Die Veränderungen sind akzeptiert und werden im Alltag gelebt. Wir haben jetzt neue Strategien entwickelt und sind in der Lage, sie in der neuen Situation einzusetzen!
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Wenn Sie bei Google den Begriff Work-Life-Balance eingeben, wirft Ihnen die Suchmaschine ca. 16.000.000 Beiträge aus. Also ein sehr stark vertretenes Thema.
Aber was ist Work-Life-Balance genau?
Nach Wikipedia ist damit ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben gemeint. Work-Life-Balance heißt also, ich habe es geschafft, meine Arbeit und mein Leben im Einklang zu bringen. Die Frage stellt sich, ob Arbeit und Leben im Widerspruch stehen müssen? Arbeit gehört ja schließlich zum Leben dazu. Wie wichtig sie ist merkt man dann, wenn sie plötzlich fehlt…
Es geht vielmehr darum, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den vielen, unser Leben bestimmenden, Faktoren zu schaffen. Dazu gehören Fragen und Antworten nach der Sinnhaftigkeit, den persönlichen Beziehungen, seinen Werten, der Gesundheit, seinen Finanzen, seinen sozialen Beziehungen, Hobbies usw… hier weiterlesen
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Lösen Sie sich von der Vorstellung, dass Sie jede Minute in Ihrem Lebens „sinnvoll“ nutzen müssen. Verbringen Sie Ihre freie Zeit so, wie Sie es möchten. Lassen Sie sich nicht von der allgemeinen Aktivitätshysterie anstecken.
Arbeit und Freizeit, Familie und Beruf, Spannung und Entspannung, Aktivität und Bequemlichkeit. Betrachten Sie all diese Dinge nicht als Gegensätze sondern als zwei Seiten einer Medaille. Beide sind gleich wichtig.
Balance ist eine Herausforderung, da es kein Zustand ist, der einmal erreicht dauerhaft anhält. Auf dem Weg zur Lebensbalance werden sich Ihnen Hindernisse in den Weg stellen, denen Sie sich immer wieder aufs Neue stellen müssen.
Für eine ausgeglichene Lebensbalance gibt es kein Rezept. Es ist zuwenig, berufliche und private Termine einfach aufeinander abzustimmen. Work-Life-Balance bedeutet Lebensqualität zu gewinnen. Das allerdings bedeutet für jeden etwas anderes. Jeder Mensch hat unterschiedliche Vorstellungen von Erfolg, Glück und persönlicher Erfülllung. Deshalb muss auch jeder seine individuelle Balance in diesen Lebensbereichen selbst suchen und finden.
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Nach diesen Begriffen haben andere Besucher auch gesuchtDass die Vögel der Sorge über deinem Haupt kreisen, kannst du nicht verhindern,
aber du kannst verhindern dass sie in Deinem Kopf ein Nest bauen.
Sorgen Sie sich auch unter anderem um…
Sich Sorgen machen heißt, wir machen uns Gedanken über etwas, das noch nicht eingetroffen ist und mit 90% Wahrscheinlichkeit auch nie eintreffen wird. Und weil es eben noch nicht da ist, haben wir auch keine Chance es tatsächlich zu lösen.
Und – Sorgen vermehren sich, wenn wir unsere Aufmerksamkeit zu sehr auf sie richten. Und so entsteht schnell ein massiv drückender Sorgenberg. Stressabbau ist auf diese Weise so gut wie unmöglich.
Im folgenden einige Tipps zum Stressabbau und wie Sie mit Ihren Sorgen besser umgehen können:
1. Schreiben Sie Ihre Sorgen auf. Formulieren Sie ganz klar, den Grund Ihrer Sorgen und wie Sie die Zukunft sehen.
2. FragenSie sich, was Sie konkret tun können, um einen negativen Ausgang unwahrscheinlicher zu machen.
Beantworten Sie z.B. folgende Fragen:
Mit solchen und ähnlichen Fragen holen Sie sich aus dem Sorgendenken in die Gegenwart zurück und sorgen für einen effizienten Stressabbau. Das ist wichtig, denn nur in der Gegenwart können Sie etwas tun. Sie wissen heute nicht, ob Sie irgendwann an einer schweren Krankheit leiden werden. Worauf Sie jedoch Einfluss haben ist, sich gesund zu ernähren, sich ausreichend zu bewegen und genug zu schlafen. Wenn Sie sich Sorgen machen, Ihren Job zu verlieren, können Sie sich jetzt entscheiden, sich weiter zu qualifizieren, sich zusätzliche Fähigkeiten anzueignen oder sich schon einmal auf dem Arbeitsmarkt umzusehen.
Sorgen entziehen Ihnen Kraft und lähmen Ihre Energie. Gehen Sie deshalb Ihre Sorgen aktiv mit den vorgeschlagenen Tipps an.
Und – machen Sie sich eines bewusst: Sie können alles Menschenmögliche tun, um Ihre Befürchtungen so unwahrscheinlich wie möglich zu machen – aber Sie können nicht alles verhindern. Das eine oder andere, worüber Sie sich Sorgen machen, wird eintreffen, ein Großteil davon wird sich jedoch einfach in Luft auflösen. Und vieles wird sogar besser werden, als Sie es sich je erträumt haben.
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Könnten Sie sich vorstellen, ohne Arme und Beine die Welt zu erobern? Niemanden umarmen zu können? Nicht gehen, hüpfen, springen zu können?
Wie würde Ihr Leben aussehen? Wie würden Sie das Leben meistern? Wie würden Sie plötzlich all den alltäglichen Stress und die “sogenannten Ärgernisse” bewerten?
Das folgende Video habe ich auf Youtube entdeckt und ich denke es ist es wert, angesehen zu werden um unsere Dimensionen wieder etwas zurechtzurücken.
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Nach diesen Begriffen haben andere Besucher auch gesuchtDr. med. Eckart von Hirschhausen hat in seinem Buch: “Mein Glück kommt selten allein” eine kleine Übung beschrieben, die ich wärmstens als Mittel zum Stress-Abbau empfehlen kann.
Er nennt diese Übung “Rote-Kringel-Übung” und ich gebe Sie hier im Wortlaut wieder:
1. Machen Sie Ihr Adressbuch auf, notfalls auch in Gedanken. Wer sind Ihre besten Freunde? Mit wem können Sie gemeinsam lachen, weinen und auch schweigen?
2. Machen Sie einen roten Kringel um diese Namen. Wenn Sie unsicher sind, wer einen Kringel verdient hat, stellen Sie sich vor, Sie würden dort anrufen. Würde Ihnen auch der Anrufbeantworter reichen? Dann haben Sie schnell Klarheit….
3. Diese roten Kringel sind Ihre Glücksbringer und Schätze. Wie oft treffen Sie diese Menschen? Wieviel Zeit verbringen Sie mit diesen Menschen? Oft sind es genau diejenigen, die einem verzeihen, wenn man kurzfristig ein Treffen absagt oder verschiebt. Deshalb trifft man so oft die anderen aus dem Adressbuch – die ohne rote Kringel, bei denen sich das Absagen lohnen würde, aber wir uns nicht trauen, es zu tun.
Und denken Sie daran: Es gibt Naturtalente, die verbreiten gute Laune, egal, wo sie hinkommen. Und es gibt Naturtalente, die verbreiten gut Laune, egal wo Sie weggehen…
“Ein Freund ist einer, der Dich mag, obwohl er Dich kennt!”
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