In diesem Beitrag geht es um die Analyse der inneren Selbstgespräche. Der Psychologe Albert Ellis entwickelte 1955 die Rational-Emotive Therapie (RET) die zu den Gesprächs- und Verhaltensorientierten psychologischen Verfahren gehört.  Die RET baut auf dem sogenannten „A-B-C-Modell“ auf. Danach steht das „A“ für ein aktivierende Ereignis, welches die sogenannten  „B“ bewertenden Gedanken auslöst, die wiederum als Konsequenz  „C“ bestimmte emotionale Reaktionen und daraus resultierende Verhalten auslösen.

Es sind also nach dem RET-Modell nicht die auslösenden Situationen, die unseren – zum Beispiel „Ärger“ – auslösen, sondern dieser Ärger wird durch unsere inneren Bewertungen und Dialoge ausgelöst. Bei diesen Bewertungen unterscheidet Ellis nach rational und der Situation angemessen, bzw. irrational, also situationsunangemessen.

Die individuellen Bewertungen des Individuums lösen also seine Reaktionen aus. Sofern das Ereignis als irrelevant bewertet wurde, führt dies zu keiner emotionalen Reaktion. Bewertet jemand ein Ereignisses als günstig führt das zu positiven Emotionen, während eine ungünstige Bewertung  zu negativen Emotionen führt.

Die Veränderung der Einstellungen erfolgt u. a. durch ein kritisches Hinterfragen der Zweckmäßigkeit der aktuellen Überzeugungen.  Durch  offene Fragen können Widersprüche erkannt und hinterfragt werden.  Wichtig ist es auch zu erkennen, welche Gedanken (inneren Dialoge) mit den belastenden Gefühlen verbunden sind. Durch eine Änderung der inneren Dialoge ergibt sich dann auch eine Änderung der Gefühlslage..

 

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